"Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken" Samuel Johnson

Schlagwort: Forschung (Seite 1 von 8)

Die Opfer der napoleonischen Feldzüge aus dem Kreis Melsungen

Bei Phoenix gibt es eine Dokumentation über Napoleons Russlandfeldzug und seine verlorene Armee. Dieter Hoppe hat die Opfer aus dem Kreis Melsungen im Marburger Staatsarchiv recherchiert.
382 der 446 Toten starben als zwangsverpflichtete Soldaten in Russland (1812). Das über zweihundert Jahre zurückliegende Sterben junger Männer dürfte für unseren Altkreis ähnlich dramatisch gewesen sein, wie der 70 Jahre zurückliegende Weltkrieg.
Zur Ausarbeitung von Dieter Hoppe: Weiterlesen

Geschichtsverfälschung durch Auslassung von Fakten

Dieter Hoppe beschreibt die Verfälschung von Geschichte durch Ausblenden von nicht genehmen Fakten in seinem heutigen Beitrag.
Das Thema ist aktueller denn je. Viele Politiker wollen das Internet ‘regulieren’.
Wikileaks ist deren Problem, weil die Organisation dafür steht, dass auch Unliebsames an die Weltöffentlichkeit gelangt. Wenn man nordkoreanische Verfehlungen publiziert hätte und jemand deshalb dort eingekerkert würde, wäre er ein Freiheitsheld. Weil aber die Tötung von westlichen Journalisten aus einem US-Helikopter ins Internet gestellt wurde, sind die Organisation und ihr Chef jetzt ein Staatsfeind der USA. Dumm ist nur, dass man noch keine Anklage erheben konnte, weil gegen kein geltendes US-Gesetz verstoßen wurde. Vielleicht muss Julian Assange auf Drängen der USA in Schweden eine lebenslängliche Haftstrafe wegen Kondommanipulation absitzen.
In Deutschland hat man aus der Spiegel-Affäre gelernt und geht nicht mehr plump vor, wie es jetzt die Ungarn beim neuen Medienrecht tun. Hier bemüht man das Jugendschutzgesetz, um eine für den WDR erstellte Dokumentation einzukassieren. Die von Dieter Hoppe zitierte zweiteilige Dokumentation „Warum sie Hitler wählten“ ist derzeit noch bei YouTube in 13 Abschnitten abrufbar:

Warum sie Hitler wählten Teil 1:

(1/7)https://www.youtube.com/watch?v=nr-LlP3jH94

(2/7) https://www.youtube.com/watch?v=pJMTpnzaTgk

(3/7) https://www.youtube.com/watch?v=VmMrKmaRsYg

(4/7) https://www.youtube.com/watch?v=IhLqbTBaHzM

(5/7) https://www.youtube.com/watch?v=woSaFdfUxis

(6/7) https://www.youtube.com/watch?v=QnDBSHYmuqI

(7/7) https://www.youtube.com/watch?v=_Kqtd0Z18AA

Warum sie Hitler wählten Teil 2:

(1/6) https://www.youtube.com/watch?v=ObdxuS8XaFo

(2/6) https://www.youtube.com/watch?v=vC_nnAf4iXE

(3/6) https://www.youtube.com/watch?v=Bpyi4ZiPQno

(4/6) https://www.youtube.com/watch?v=b_CPflKhbv0

(5/6) https://www.youtube.com/watch?v=R_iyuWd8qRE

(6/6) https://www.youtube.com/watch?v=9JhK2T3s3u8

Bei der deutschen Amazon-Niederlassung und auch im Buchhandel ist der zweite von Dieter Hoppe zitierte Film, „The Soviet Story“ derzeit nicht im Angebot. Er ist hier wohl “unerwünscht”. Für ca. 25 Dollar kann der Film mit einer Auswahl von 15 Sprachen bei Amazon.com bestellt werden:

https://www.amazon.com/Soviet-Story-15-Languages/product-reviews/0615274641/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&showViewpoints=1

Einen zehnminütigen Trailer gibt es bei YouTube:

Lesen Sie einen weiteren Beitrag aus Dieter Hoppes Lebenserinnerungen:
Schicksal ehemaliger alliierter Kriegsgefangener, Fremd- und Zwangsarbeiter
in den von den Sowjets eroberten Gebieten des Deutschen Reichs

Wikileaks wird aus Guxhagen finanziert

Bank Transfer – Option 2: via the not-for-profit Wau Holland Stiftung Foundation: This support is tax deductible in Germany“ – Die Spende ist in Deutschland steuerlich absetzbar … so das übersetzte Ende des Zitats.
Die amerikanische Regierung wird darüber nicht amüsiert sein, konnte sie doch mehrfach nicht verhindern, dass geheime Dossiers ihrer Diplomaten aus aller Welt über „Lecks“ an die Öffentlichkeit gelangen. Wikileaks und ihr Gründer werden dort als Staatsfeinde betrachtet, obwohl es noch kein Gesetz gibt, gegen das sie verstoßen haben.
Guxhagen ist der Sitz der gemeinnützigen Wau Holland Stiftung. Sie unterhält ein Spendenkonto bei der Kasseler Commerzbank. Diese sammelte bislang 750000 Euro an Spenden ein und finanziert damit die Arbeit der Organisation, welche die Aufdeckung von unethischem Verhalten in Regierungen und Unternehmen als Ziel nennt.
Herwart (Wau) Holland starb 2001 im 50. Lebensjahr. Wenn man seine Beschreibung in https://de.wikipedia.org/wiki/Wau_Holland liest, denkt man, dass die gegenwärtige Stiftungstätigkeit genau in seinem Sinne ist. Falls es einen Hackerhimmel gibt, wird er dort frohlocken.
Wau Holland ist kurz in einem Tagesschaubericht vom 28.12.1984 zu sehen. Damals hatte der Chaos Computerclub bewiesen, dass das BTX-System für Onlinebanking unsicher ist. Zum Beweis hatte man ohne Legitimation einen sechstelligen Betrag bei der Hamburger Sparkasse umgeleitet. Später engagierte sich Holland für die IT-Bildung von Schülern. Dazu gibt es ebenfalls einen Beitrag bei YouTube:

Quecksilber im Haushalt

Wir alle haben es schon bemerkt: Die zur Stromeinsparung empfohlenen Kompaktleuchtstofflampen benötigen einige Zeit bis sie ihre volle Leuchtkraft entfalten. Das enthaltene Quecksilber muss zunächst verdampfen. Fast in jedem Haushalt sind derartige Lichtquellen im Einsatz. Die Folgen des Einsatzes von giftigem Quecksilber zeigen auch skurrile Erscheinungen, wie man einem seriösen Nachrichtenmagazin entnehmen kann. Ob sich da jeder über die Folgen im Klaren ist, wenn quecksilberhaltige Lampen entsorgt werden? [Quelle: royalsocietypublishing]

Cadmiumtellurid auf dem Dach? – Nein Danke!


Wer gegen die Gefahren durch Atomkraft demonstriert, darf auch andere Umweltgifte nicht ignorieren. Wer als Demonstrant nicht auf einem Auge blind ist, sollte auch dafür kämpfen, dass kein Quecksilber und andere giftige Stoffe in angeblich umweltfreundlichen Produkten eingesetzt werden. Energiesparlampen enthalten Quecksilber, in Photovoltaik-Anlagen ist giftiges Cadmium und Cadmiumtellurid enthalten.
Was geschieht am Ende der Laufzeit mit den giftigen Bestandteilen der Solartechnologie? Wie vermeidet man, dass Quecksilber aus Energiesparlampen über den Hausmüll in die Müllverbrennungsanlagen gelangen und dann in die Luft geblasen werden?

Wahrscheinlich sind in unserem Land schon mehr Menschen an Cadmium- und Quecksilbervergiftungen gestorben als an der Strahlung aus Castoren.
70 Euro Mehrkosten bei der Stromrechnung pro Jahr kommen auch dadurch zustande dass die Montage von Cadmiumhaltigen Solarzellen immer noch gefördert wird. Besonders wütend wird man dann, wenn man erfährt, wer die Subventionen einstreicht: Es sind oft Gutverdiener die gegen Castortransporte sind und dabei dann auch noch stolz, wenn sie bei Bahnblokaden teure Polizeieinsätze verursachen.

In kalten Winternächten kann keine Energiesparlampe mit Solarstrom zum Leuchten gebracht werden.
Wenn schon Ökostom, dann aber völlig ohne Giftbestandteile in den Produktionanlagen, sonst sind diese auch nicht umweltfreundlicher als die Atomkraftwerke. Und ein Entsorgungsproblem für die Cadmiumbestandteile alter Solartechnik gibt es in einigen Jahrzehnten auch.

Meinungsfreiheit, Tabuthemen und bestellte Meinungen

Tabuthemen und bestellte MeinungenSchon oft habe ich den Historiker Dieter Hoppe und seine Frau in Melsungen besucht. Interessante Gespräche bei Kaffee und Gebäck drehten sich auch gelegentlich um Informationen, welche nicht in Büchern und Archiven veröffentlicht wurden, weil sie für bestimmte Kreise unangenehm wären. Geschichte ist manipulierbar, wenn man Fakten nicht nutzt und oder deren Publikation vermeidet [Beispiel].

So etwas passiert natürlich auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Man kann positive oder negative Kritiken über Produkte bestellen [Rezensionen]. Gegen ein Honorar oder andere Vorteile wie Einkaufsgutscheine erstellen nach Anzahl der Worte honorierte Autoren die gewünschten Texte. Ein Künstler hat solche Fälle auf seiner Website publik gemacht – Zitat: „Der Zauberer Amazon lässt Rezensionen aus seinem Hut auftauchen und rätselhaft wieder verschwinden.“ Quelle https://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/amazon.htm
Bücher mit schlechten Kritiken können auch von Vorteil sein und den Autor zum Millionär machen: https://www.zeit.de/wirtschaft/2010-09/sarrazin-buch-honorar

Was hat der Herr Sarrazin den Gutmenschen im Lande und den Politikern für kostenlose PR geboten, damit sie mit ihren negativen Äußerungen seine Auflage und sein Honorar in die Höhe treiben? Oder war er gar so clever, dass er deren vorhersehbare Reaktionen in den Masterplan für das Marketing seines Bestsellers einbaute?
[Aktuelles zum Thema im Web]

Content on Demand – Auftragsvideos für YouTube Kanäle produzieren

Fast jeder Dozent, Lehrer oder Ausbilder kann Screenrecorder oder Camcorder bedienen und die damit produzierten Daten auf einem YouTube-Kanal hochladen. Damit gibt es Chancen der Eigenvermarktung bzw. Quellen für zusätzliche Einkommen: Fachleute können Wissen aus ihrem Arbeitsgebiet für die Allgemeinheit bereitstellen. Es müssen nur Unternehmen oder Organisationen gefunden werden, welche ihren Kanal mit wertvollen Inhalten aufwerten möchten. Wenn das mit einer Zahlung eines Honorars an den Autor abgegolten wird, haben alle Seiten einen Gewinn.

Beispiel für ein Auftragsvideo: Ein Unternehmen entwickelt ein handliches Gerät zur Aufzeichnung und Abrechnung von diversen Standardarbeitsgängen. Ein YouTube erfahrener Student produziert im Auftrag dieses Unternehmens ein Video über die Einsatzmöglichkeiten. Die Bekanntmachung des Produktes würde nur wenige hundert Euro kosten. Diese Produktinformation ist jedoch nachhaltiger und anders als bei Printmedien üblich auch langfristig für potentielle Interessenten verfügbar.  Das preiswerte Video kann verlinkt oder in Websites oder bei Facebook & Co. eingebunden werden. Ein anschauliches Beispiel für preiswert erstellbare Produktpräsentationen habe ich unter Marika gefunden:

Ich selbst könnte mir in meinen Arbeitsgebieten die Produktion von Content on Demand vorstellen und habe dazu einen Blogbeitrag auf der Eduthek geschrieben: https://eduthek.com/blog/produktidee-content-demand

Epoche Napoleon

epoche-napoleon.net lautet eine 2003 gestartete Website mit dem Ziel, einen umfassenden und kostenlosen Zugang zur Zeit der Französischen Revolution und zur Zeit Napoleons zu ermöglichen. Als Herausgeber der Heiligenberg-Blogs erhielt ich kürzlich eine Anfrage zu Dieter Hoppes umfangreichen Recherchen zum russischen Oberst Bedriaga. Er war an der Beendigung der französischen Besatzung unserer Region beteiligt und starb an seiner Verwundung in Melsungen, wo er auch beerdigt und an der Rosenapotheke mit einer Gedenktafel gewürdigt ist.

Massenvergewaltigung als Kriegsverbrechen

https://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu05/015?lang=de

Was heute noch in vielen Krisengebieten Afrikas an der Tagesordnung ist, passierte in den Jahren 1944-45 millionenfach in Mitteleuropa.
Über die Verbrechen der Roten Armee durfte schon kurz nach dem Krieg berichtet werden. Das erhöhte die Wehrbereitschaft der Bundesrepublikaner im Kalten Krieg.
https://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen_der_Roten_Armee_im_Zweiten_Weltkrieg#Vergewaltigungen
Es gab aber auch unter den deutschen Soldaten und den Westalliierten Vergewaltiger: Sexualverbrecher konnten in den Wirren der Krieges schon immer leicht ihre Taten begehen. Dieter Hoppe hat als Zeitzeuge einige Berichte aus seinem Umfeld gesammelt. Ein Ausschnitt ist vor kurzem in der HNA erschienen. Hier gibt es den ungekürzten Text: [mehr]

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