Mit der Brechstange gegen das Briefgeheimnis

Schon wieder gibt es einen Briefkastenaufbruch in Gensungen. Erst am 11. Juli wurde darüber berichtet: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44149/4650534

Vier Tage später wurde ein weiterer Briefkasten an der Homberger Straße zerstört und offensichtlich von Räubern geleert.

Über das Interesse am Beute machen lässt sich spekulieren: Vielleicht haben Trauernde einen Geldschein zusammen mit einer Beileidsbekundung versendet oder eine Banknote beigepackt, weil das Zeugnis eines Patenkindes oder Enkels honoriert werden sollte. So groß wie beim legendären Postraub in England kann die Beute nicht gewesen sein.

Das Risiko, erwischt zu werden und danach eine harte Strafe zu erhalten ist vergleichsweise klein. Die Verletzung des Briefgeheimnisses wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft: https://de.wikipedia.org/wiki/Verletzung_des_Briefgeheimnisses

Das französische Recht aus dem Jahre 1742 war da schon wesentlich härter. Z.B. sollten Postbeamte, welche Briefe und Pakete aufgebrochen und die darin enthaltenen Gegenstände zu eigenem Nutzen unterschlagen hatten, die Todesstrafe erleiden. In Deutschland begnügte man sich um 1700 mit dem Stäupen der Gesetzesbrecher und deren anschließender Ausweisung: https://de.wikipedia.org/wiki/Briefgeheimnis https://de.wikipedia.org/wiki/Stäupen. Stäupen würde wahrscheinlich auch heute noch die Verbrecher abschrecken. Es ist aber nicht mehr zeitgemäß.

Vielleicht sollten neue Briefkästen in Zukunft nur noch an Orten angebracht werden, wo es Überwachungskameras gibt. Der Postkasten an der Bundesstraße in Gensungen scheint in diesem Sinn kein sicherer Ort zu sein, um dort Briefe einzuwerfen. Mit einer Brechstange können Gesetzesbrecher in Sekunden an ihre Beute kommen und über die Bundesstraße entkommen, weil niemand auf die durchfahrenden Fahrzeuge achten wird.

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Agile Lehrer-Einsatzplanung und Vorbereitung

Im persönlichen Umfeld des Autors gibt es viele Pädagogen. Es gibt auch Schüler und Studenten bei denen die Bildung während der letzten Monate zufallsgesteuert war.

Als Kenner von Videokonferenzlösungen und Lernplattformen, der Jahrzehnte als IT-Trainer und Ausbilder tätig war, skizziert der Autor, was zur Vorbereitung auf die zu erwartende 2. Welle der Corona-Pandemie getan werden sollte, um die Nachteile für Schüler, Studenten und Auszubildende zu minimieren.

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Wuhan, Kant und die „Kritik der reinen Vernunft“

Die aus Wuhan kommende Seuche ist ein weiteres Fallbeispiel für von Kant beschriebenen Kausalitäten. Das Geschehen juckt uns mehr als wenn in China ein Sack Reis umfällt. Ein dauerhafter Schaden wird ebenso bleiben wie nach Tschernobyl  oder Fukushima. Der Name Wuhan wird damit in unserem Gedächtnis mit Katastrophen verankert. Weiterlesen

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Jesus Christus als historische Persönlichkeit

Von Dieter Hoppe wurde lange nichts mehr an dieser Stelle veröffentlicht. Heute kam sein Beitrag „Jesus Christus als historische Persönlichkeit“.  Es ist seine bearbeitete Zusammenstellung interessanter Quellen.
Dieter Hoppes Beitrag regt zu weiteren Recherchen an. In der Wikipedia sind einige der genannten Belege unter der Seite https://de.wikipedia.org/wiki/Außerchristliche_antike_Quellen_zu_Jesus_von_Nazaret zu finden.
Beide Links zeigen: Auch außerhalb der biblischen Quellen gibt es Texte, welche die Existenz von Jesus belegen. Nur das äußerliche Erscheinungsbild von Jesus ist bisher nicht belegbar. Darstellungen am Kreuz oder auf Ikonen und Gemälden belegen die Fantasie der Künstler, die Abhängigkeit der Künstler von den Auftraggebern und die Frömmigkeit in der Entstehungszeit dieser Werke, aber sonst nichts.

Das Foto von oben lässt mit Hilfe von Technik einen Darstellungsversuch erahnen. Es zeigt frühchristliche Malerei, aber auch diese Abbildung wurde erst Jahre nach der Kreuzigung angefertigt.

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Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist

Ihre Partei müht sich ab und wird in Wahlen abgestraft. Der Noch-Kanzlerin kommen derweil Ehren zuteil, mit denen sich fast alle Staatenlenker der Welt gerne schmücken würden.
Wahrscheinlich zurecht, wird man hier in ein paar Jahren sagen, weil die Jahre ihrer Kanzlerschaft vom wirtschaftlichen Wohlergehen geprägt waren und unser Land für die Flüchtlinge der Welt zu einem Traumziel wurde. Die Folgen kennt man ja.
Die Harvard-Universität würdigt ihre Verdienste und die Kanzlerin hält eine Rede, die ihrer Partei im Europawahlkampf gutgetan hätte. Sie kann es, aber sie will wohl nicht mehr hinabsteigen in die Niederungen der Parteipolitik.

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Schwierige Europa-Wahlentscheidung

Fast alles ist möglich. Als europäischer Demokrat des Ausgleichs lehne ich die Linke und die Rechte ab. Die moralische Verkommenheit rechter Populisten und Nationalisten wurde in Österreich gerade belegt. Ihre Verbündeten in anderen Ländern werden kaum anders denken und handeln. Um des politischen Vorteils willen sind alle Mittel zur Vorteilserlangung recht. Um den Demokratien zu schaden, paktieren die Rechten mit den Linken. Historisch gesehen gab es derartige Verabredungen schon kurz vor dem letzten Krieg mit dem Hitler-Stalin Pakt. Neu ist nur das Ballermann-Niveau. Der auf Ibiza konsumierte Alkohol lockert die Zungen und lässt in die Gedankenwelt der Führungskräfte blicken. Damit ist nur klar, wen ich nicht wähle. Die Regierungsparteien wähle ich wahrscheinlich auch nicht. Bei der guten Wirtschaftslage hätten sie die Möglichkeit gehabt, unser Land zukunftsfähiger zu machen. Nichts dergleichen ist von mir wahrgenommen worden. Bei einer Personenwahl würde ich Margrethe Vestager wählen, aber deren Partei steht nicht auf meinem Wahlzettel. Demzufolge bleibe ich bis zur letzten Minute unentschlossen und lasse mich überraschen wie beim Gesangswettbewerb von gestern.

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Video-Sprechstunden

Online-Sprechstunden, d.h. Telemedizin gibt es jetzt bei einem Arzt in Wabern: https://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/wabern-ort79909/einem-klick-arzt-doktor-wabern-bietet-video-sprechstunde-9945796.html

OfficeSprechstunden, d.h. Themen in Sachen Excel und anderen Microsoft-Anwendungen kann man online bei Konrad Rennert in Gensungen besuchen, indem man eine Videokonferenz vereinbart und Fragen an dem Bildschirm bespricht, wo sie entstanden sind. Das kostet etwa soviel wie eine Nachhilfestunde beim Fachmann. Kostenlos ist jedoch der Abruf von 5 Stunden Excel-Wissen von der YouTube-Plattform.

Ein Erklärvideo informiert schneller als viele gedruckte Seiten. In 14 Videos mit fünfstündiger Dauer werden in leicht verständlicher freier Rede auf der Basis echter Datenbestände die Dinge erklärt, die in Grundlagenkursen oder im Selbststudium häufig übersehen werden. Alle Fallbeispiele finden sich in einem ZIP-Archiv, welches in der Beschreibung zum Video verlinkt ist: https://konrad-rennert.de/wp-content/uploads/2018/05/ExcelSprechstunde.zip

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Wer hat beim Bomben zuerst angefangen?

Mit dem Einsatz neuer Technologien kommen auch neue Bedrohungen. Die Entwicklung von Flugzeugen ermöglichte den Bombenkrieg. Hundert Jahre später ermöglicht das Internet den Cyberkrieg. Regeln für neue Kriegsformen kann man formulieren, aber niemand kann deren Einhaltung kontrollieren und garantieren.
Die Bombardierung unverteidigter Städte, Gebäude und Wohnstätten verstieß schon im 1. Weltkrieg gegen das Kriegsvölkerrecht. Darauf beruft sich Dieter Hoppe in seinem Beitrag „Anfänge des Luftkrieges im 1. Weltkrieg – Genfer Konvention und Haager Landkriegsordnung (HLKO)“. Der Herausgeber dieses Blogs (K. Rennert) hält jede Bombardierung von Zivilisten bewohnter Städte für völkerrechtlich nicht akzeptabel.
Schon wenige Tage nach Ausbruch des 1. Weltkrieges starben belgische Zivilisten durch deutsche Bomben auf Lüttich. Sie wurden noch von Hand aus dem Luftschiff „Zeppelin Z. VI“ abgeworfen. Belgien war zu Beginn des Krieges ein neutraler Staat und wurde von Deutschland überfallen, weil man hoffte, die gegnerischen Streitkräfte Frankreichs und Großbritanniens über diese Flanke zu besiegen. Demzufolge leisteten die Belgier Widerstand und verteidigten Lüttich. Bomben auf Lüttich zu werfen war nach dem Kriegsvölkerrecht kein Verbrechen. Monate später fielen dann auch erste Bomben auf deutsche Städte, die kein Frontgebiet waren. Durch ihre Bahnverbindungen boten diese Städte kriegswichtige Infrastruktur. Sie waren wichtige Knotenpunkte für Waffen- und Soldatentransporte auf dem Weg zur Front. Gründe für Angriffe oder einen Kriegseintritt lassen sich immer herleiten. Zivilisten aus unbeteiligten Staaten werden fast immer von Kampfhandlungen bedroht sein. Die Versenkung des Passagierschiffes Lusitania mit US-Zivilisten an Bord brachte die USA zum Kriegseintritt und verminderte damit die Siegerchancen der Mittelmächte im 1. Weltkrieg.
Seit dem Altertum war die Geschichtsschreibung immer die der Sieger. Den Verlierern wurde fast alles genommen, Kriegsverbrechen an ihnen waren üblich und blieben ungesühnt. Das ist heutzutage nicht mehr möglich, weil zu viele Beweise beseitigt werden müssten. Vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal landen jedoch nur Verlierer, weil man die Sieger nicht einfangen und vor Gericht stellen kann.
Dieter Hoppes neueste Abhandlung deutet an, wie Menschen seiner Generation über die Kampfhandlungen und deren Aufarbeitung denken. Die später Geborenen haben mehr zeitlichen Abstand zum Geschehen.
Die Regeln des Kriegsvölkerrechts sind Auslegungssache. Erlaubtes Töten von Feinden oder Verbrechen? Das wird auch bei den kommenden Cyberkriegen die Frage sein. Wer mit der Unterbrechung von Strom-, Wasser- und Energieversorgung den Feind bekämpft, wird dabei auch die lebenswichtigen Apparate für Frühgeborene und Kranke in den Kliniken ausschalten.
Einzig eine starke Welt- und Wertegemeinschaft könnte Kriegstreiber wirksam bestrafen. Das Recht des Stärkeren und nicht das Recht scheint derzeit die Oberhand zu gewinnen. Russen besetzen die Krim, Chinesen besetzen Inseln, die ihnen nicht gehören, in Syrien werfen viele Seiten Bomben, die hauptsächlich Zivilisten töten, heimatlos machen und nach Europa migrieren lassen.
Die Verwerfungen durch Flüchtlingsströme sind auch für uns eine Bedrohung, weil als deren Folge unser stabiles Parteiengefüge zerstört wird. Menschen hören verstärkt auf Populisten mit ihren scheinbar einfachen Lösungen. Populistische Strömungen des Nationalismus erhalten Zulauf.
Ein Attentäter löste den 1. Weltkrieges aus. Jeder ausländische Attentäter bringt den Rattenfängern im Lande neuen Zulauf. Das ist schlecht für Europa. Am Ende des 1. Weltkrieges gab es in Europa nur Verlierer deren neu entstandenen nationalistisch gesinnten antidemokratische Bewegungen unmittelbar zum nächsten Krieg führten. Mit Schuldzuweisungen lassen sich heutzutage leichter Wahlen gewinnen als mit den Visionen von Europäern wie Emmanuel Macron oder den Visionen der verstorbenen Politiker wie Robert Schuman, Willy Brandt und Helmut Kohl.

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Technologie schafft Veränderung

Office-Kurse per Videokonferenz zur Weiterbildung in den Unternehmen

Konrad Rennert ist Geschäftsführer der bluepages GmbH. Mit seinem Portfolio als Trainer deckt er die klassischen Microsoft-Produkte für unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und Anforderungen ab. Das belegt eine umfangreiche Themenauswahl mit hohen Zugriffszahlen auf dem YouTube-Kanal. Sein Unternehmen kann die Seminare dank leistungsstarker Videokonferenzsoftware jetzt überall live anbieten, wo Teilnehmer über einen leistungsfähigen Internetzugang und ein übliches Notebook verfügen.

Veränderungen durch neue Technologien

Den Kunden werden viele selbst entwickelten Materialien auf einer Cloudlösung der Lernplattform Moodle bereitgestellt. Das ermöglicht den Kunden integriertes Lernen (blended learning) bei einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Beliebte Erklär-Videokonserven werden zur Vor- und Nachbereitung der Live-Schulung per Videokonferenz verwendet.

Unterschiedliche IT-Vorkenntnisse ihrer Mitarbeiter machen es den Personalabteilungen immer schwerer, passende Inhouse-Kurse für die IT-Weiterbildung in der klassischen Seminargruppe zusammenzustellen. Das Tagesgeschäft erlaubt auch nicht, dass sich viele Mitarbeiter mit gleichen Anforderungen zeitgleich in eine Weiterbildung begeben.

Kürzere Einzelschulungen durch mit dem Internet verbundene Trainer vermitteln den Teilnehmern nur das, was sie benötigen in einem Tempo, welches sie selbst bestimmen. Weder Reisekosten noch sonstige Nebenkosten fallen an, so dass kürzere Unterrichtseinheiten an mehreren Tagen stattfinden. Eine Doppelstunde lässt sich fast immer zwischen 5 und 20 Uhr einbauen. Wenn es Sachzwänge gibt, lässt sich der Termin verschieben. Das verhindert Stress und es gibt keine Frustration durch Über- oder Unterforderung.

Wenn am Schulungsrechner des Teilnehmers schon Webcam und Headset eingebaut sind, muss lediglich die blizz-Software der TeamViewer GmbH heruntergeladen werden. Für den Einsatz bei kleinen Gruppen oder in Einzelschulungen ist die Software kostenlos.

Berührungsängste abbauen

Den Berührungsängsten mit dieser noch nicht allgemein üblichen Weiterbildungsmöglichkeit will der Anbieter Rechnung tragen. Vor dem ersten Präsenztraining in Form einer Videokonferenz will er an einem Tag physisch in die Unternehmen kommen und die Technik am zukünftigen Schulungsrechner vorführen. Das verschafft ihm die Möglichkeit zum echten Kontakt mit den Teilnehmern der späteren Videokonferenzen zur Weiterbildung und fördert das Verständnis der Abläufe im Betrieb des Auftraggebers.

Interessante Einblicke finden Sie im acht Minuten langen Video (s. oben).

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Weltweit bedrohte Pressefreiheit

Unser Land gehört zu den wenigen weißen Flecken auf der Landkarte, wo die Presse noch frei arbeiten kann. Zur Demokratie gehört neben der Pressefreiheit die Redefreiheit, das Petitionsrecht und das Recht der freien Versammlung einschließlich des Streikrechts.

698 deutsche Zeitungsangebote sind über die Liste zum ersten Link erreichbar. Viele Artikel kann man im Online-Angebot kostenlos lesen.

Die Universität Regensburg stellt die Links zu einer internationalen elektronischen Zeitschriftenbibliothek mit mehr als 100.000 Titeln zusammen.

Die meisten regelmäßigen Veröffentlichungen der Regensburger Liste kommen aus der Medizin (13776). Aber auch zu jüngeren Wissenschaften gibt es schon viele Zeitschriften:
Elektrotechnik, Mess- und Regelungstechnik (1317)

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