"Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken" Samuel Johnson

Schlagwort: Nachbarn (Seite 2 von 3)

Websitekümmerer

Bis vor kurzem wusste ich noch nicht, was Stolpersteine sind. Dann wurde ich vor ein paar Wochen von einer Melsunger Kundin angesprochen, ob ich sie bei der Gestaltung der Homepage für die Melsunger Stolpersteine unterstützen könnte.
Mittlerweile weiß ich aus der Zeitung, dass Stolpersteine mancherorts auch Steine des Anstoßes sein können. Manche Bewohner von Häusern, in denen früher jüdische Mitbürger wohnten, haben Bedenken. – Vielleicht, weil Ihre Vorfahren ein Haus vor etwa 70 Jahren erworben haben, welches den Vorbesitzern geraubt wurde oder weil sie Untaten von Neonazis in der Nähe des Gedenksteins befürchten.
In Melsungen gibt es breite Zustimmung, wenn die Erinnerung an frühere jüdische Nachbarn und deren Schicksal wach gehalten wird.
Mittlerweile ist die Website dank einer breiten Unterstützung stark im Umfang gewachsen. Eine junge Kollegin bringt ihr Wissen um Websitedesign ein und Fachleute helfen, die Daten aus vielen Archiven für die Besucher der Website lesbar zu machen.
Ich versuche nur alle technischen Probleme zu lösen und auch rechtliche Probleme zu vermeiden. So etwas erledigt im klassischen Bereich des Buchdrucks der Verleger: Laut Wikipedia bedeutet das Wort „verlegen“ im Mittelhochdeutschen „Geld ausgeben“ oder „etwas auf seine Rechnung nehmen“. Websitekümmerer bedeutet hier also, Ressourcen, Rat und Tat bereitstellen, bis die Website ohne mein Zutun Bestand hat.
Bei der breiten Basis der Initiative und dem bisher gezeigten Interesse bin ich sehr optimistisch. Wenn Sie mehr über das Projekt wissen möchten: www.stolpersteine-melsungen.de

Hand auf’s Herz …

So beginnt das Schreiben des Nochbürgermeisters zur Stichwahl am 11.11. in Felsberg.
Er hat ja Recht. Seine Arbeit und die seiner Vorgänger kann ja so schlecht nicht gewesen sein, wenn damals satte absolute Mehrheiten für die SPD erzielt wurden. Ob andere Kandidaten es schlechter gemacht hätten, lässt sich rückwirkend nicht sagen. Als Zugezogener und dauerhafter Wechselwähler sehe ich Geschichte objektiver und bemerke auch teure Fehlentscheidungen, z. B. die Planung und den Bau eines Rathauses im Hochwassergebiet mit Folgekosten durch Ederhochwasser.
Die Vergangenheit sollte man nicht überstrapazieren, wenn man neue und junge Wähler gewinnen will.
Wenn Stefan Umbach am Sonntag nicht gegen Volker Steinmetz gewinnt, liegt das nicht an seiner Person, sondern wahrscheinlich am verloren gegangen Profil und der Erosion der SPD. In meiner Schulzeit war die SPD die Partei, die anders war. Chancen für die Kinder der Arbeiter, Ostverträge, Friedensnobelpreis für Willy Brandt. Die Ablösung einer Politik, die von scheinbar gestrigen Köpfen bestimmt wurde, machte die SPD damals attraktiv.
Die Aufbruchstimmung ist lange verbraucht. Wie kann sich die SPD von der CDU-Familienministerin abheben, die das umsetzt, was ihre SPD-Vorgängerin forderte? Die Ziele und Methoden der Parteien sind nicht mehr im schwarz-weißen oder schwarz-roten Kontrast zu sehen. Tagespolitik erscheint dem Bürger oft grau in grau. Das motiviert wenige, ihr Kreuz gewohnheitsmäßig bei einer Partei zu machen. Vor allem nicht, wenn die Partei kurzatmig ihre Ziele neu definiert und damit die von der Regierung Schröder eingeleiteten richtigen Reformen auf Parteitagen wieder kaputtmacht, statt ihren Anteil an der notwendigen Konsolidierung der Staatsschulden hervorzuheben. Bis auf Franz Müntefering wirken die Spitzenkräfte der SPD wie pragmatische Manager, die auch in der Wirtschaft erfolgreich arbeiten könnten (Steinbrück, Steinmeier, Gabriel, Tiefensee). Ihr Streben gleicht denen von Vorständen, die nur kurzfristigen Shareholder Value im Blick haben und nicht die langfristige Sicherung der Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Alles was gedanklich über die nächste Wahl hinausreicht, ist den kurzfristigen Vorteilen unterzuordnen. Stefan Umbach als langjähriger Mandats- und Funktionsträger der SPD hat von einem solchen Image seiner Partei nicht mehr den Vorteil, den frühere Bürgermeister der SPD einmal hatten. Wenn er und mit ihm die SPD am Sonntag verlieren, liegen sie damit im allgemeinen Abwärtstrend der großen Parteien. Es wird kaum noch einmal die gewohnten absoluten Mehrheiten geben – dann hätte schon der bewährte Klaus Stiegel noch einmal in den Ring steigen müssen. Aber das ist Vergangenheit und die Felsberger könnten sich mit knapper Mehrheit dazu entschließen, jahrzehntelang eingefahrene Geleise zu verlassen.
Der recyclebare letzte Halbsatz im Schreiben von Klaus Stiegel ist staatstragend und universell für neue Amtsträger verwendbar, wenn man den davor genannten Namen offen lässt: „- er wird ein sachkundiger und kompetenter Nachfolger für den jetzigen Amtsinhaber sein und seine Arbeit für alle Bürgerinnen und Bürger verantwortungsbewusst und sachgerecht fortsetzen!“
Nach ein paar Jahren werden wir es wissen, so oder so 😉

Bürgermeisterkandidat geht baden

…so etwas könnten Lästermäuler sagen, wenn sie die auf Joomla-Basis erstellte Website von Klaus Döll sehen.

Im Nachsatz wird dann auf die Bilder Galerie von Klaus Döll verwiesen, wo er im Felsberger Freibad bei der Aquafitness zu sehen ist. “Der Kandidat ist sauber und hat nur wenig zu verbergen” hätte man daher auch als Überschrift wählen können 🙂
Der Seite ist insgesamt anzusehen, dass sich der Kandidat viel Mühe gegeben hat, seine Mitbewerber in Bezug auf den Informationsgehalt zu übertreffen.
Das von ihm gewählte Content-Management-System (CMS) Joomla ist toll, wenn man die Designmöglichkeiten betrachtet. Aber es ist nur schwerlich barrierefrei zu gestalten. Bei Websites von öffentlichen Einrichtungen sollte es daher nicht gewählt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine von IBM finanzierte Studie, welche alle namhaften Redaktionssysteme vergleicht. Daher wurde das kostenlose Drupal-CMS für meinen Webauftritt gewählt, bei dem einfache Handhabung, Mitgestaltungsmöglichkeiten und Barrierefreiheit eine größere Rolle Spielen als das Design.

Hier sind die Websites der Kandidaten mit der Anzahl der aktuellen Validierungsfehler
https://www.klaus-doell.de/felsberg/index.php -77 Validierungsfehler
https://www.volker-steinmetz.de/ – 25 Validierungsfehler
https://www.spd-schwalm-eder.de/umbach/ – 122 Validierungsfehler

zum Vergleich die Validierung meiner Drupal-Website

https://www.konrad-rennert.de/ – 0 Fehler

Vielleicht sind die Chancen, Bürgermeister in Felsberg zu werden, umgekehrt proportional zur Anzahl der Validierungsfehler bei der Überprüfung der Barrierefreiheit des Internetauftrittes 😉

Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Kürzlich habe ich das Stelenfeld besucht.
Nach im Vorfeld gehörter Kritik war ich beeindruckt und kann den Kritikern nicht zustimmen. Das „Denk mal“ regt zu Gedanken an: Was haben die Betroffenen gefühlt, als ihnen Stück für Stück ihr Umfeld, ihre Identität und zum Schluss das Leben ausgelöscht wurden. Diese Gedanken kommen umso mehr, je mehr man die Geschichte kennt. Diese kann man im Ort der Information unter dem Stelenfeld erfahren.

Nach der Zugangskontrolle, wie sie vor dem Betreten eines Flugzeuges üblich ist, kommt man in Ausstellungsräume, welche trotz großer Besucherzahl sehr still sind.
Bei Klassenfahrten nach Berlin sollte man diesen Ort zwischen Sony-Center und Brandenburger-Tor unbedingt einplanen. Details sind in der Wikipedia zu finden.

Voll peinlich

Voll peinlich empfand ich am letzten Wochenende den Auftritt einiger Kirchenbesucher. Wenn man im Kreise der Arbeitskollegen oder im Familienkreis seinen Kirchenaustritt als Kostensparmassnahme anpreist, sollte man nicht zur Konfirmation von Angehörigen am Abendmahl teilnehmen. Entweder ist man Mitglied einer Gemeinschaft oder man ist es nicht – und dann sollte man auch nicht zum Abendmahl gehen – zumal, wenn andere Teilnehmer vom Austritt wissen. Dann ist Geiz nicht geil sondern peinlich. Peinlich ist auch, wenn – wie geschehen – erwachsene Besucher die Blumendekoration in der Kirche abpflücken und dann galant anderen Besuchern die Blumen präsentieren. Eventuell sollte man doch mal in den Knigge schauen, wenn man sich in ungewohnter Umgebung aufhält.

Derartige Unsicherheiten waren auch Gesprächsthema bei der Feier nach dem Kirchenbesuch. In der Diskussion war es für die meisten akzeptabel, wenn jemand nur passives Mitglied ist und nur gelegentlich die Kirche aufsucht oder deren Dienste in Anspruch nimmt: Zur Taufe, zur Konfirmation, zur Trauung oder zur Beerdigung oder zur Einstimmung an Weihnachten. Einige wussten aber auch von skurrilen Anfragen zu berichten, wo die Angehörigen einer aus der Kirche ausgetretenen Person dann doch den Auftritt eines Pfarrers bei der Trauerfeier des Ausgetretenen wünschten.

Ob das wirklich der Wunsch des Verstorbenen ist, der mit seinem Austritt die Ablehnung der Gemeinschaft dokumentiert hat? Oder war in einigen Fällen doch nur „Geiz ist Geil“ der wahre Grund? Auf jeden Fall bringen sie den Pfarrer in Bedrängnis: Soll er die Willenserklärung des Verstorbenen achten und den Dienst am Grab ablehnen oder soll er sich am Grab über den Austritt hinwegsetzen und der Beerdigung einen feierlichen Rahmen und Trost für die Hinterbliebenen spenden?

Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen mit fragwürdigen Methoden?

Kürzlich war ich zum Kaffee eingeladen. Dabei wurde über das Internet und fragwürdige Praktiken gesprochen. Es fiel auch der Name Logistep und Schutt und Waetke im Zusammenhang mit massenhaften Abmahnungen.

Die Betroffenen versicherten mir glaubhaft, dass sie das Computerspiel, für welche der Abmahner eine saftige Gebühr einforderte, nie auf ihrem Rechner gehabt haben. Ich glaube das absolut, weil ich die Betroffenen schon lange kenne und weiß, dass sie nicht Unrechtes tun. Ich sagte, dass ich in diesem Falle überhaupt nichts unternehmen würde, zumal auf dem Schreiben stand, dass die Beweise erst vor Gericht präsentiert würden.

Wenn ich schuldlos ein solches Massenanschreiben mit Drohungen erhalte, würde ich das bestenfalls als Nötigung und Einschüchterungsversuch bezeichnen. Ich bin für die Bekämpfung der Raubkopierer – aber nicht mit solch unsicheren und fragwürdigen Methoden. Mich interessierten dann Beiträge aus glaubhaften Quellen im Web zu den genannten Namen und gab die oben genannten Begriffe in Suchmaschine ein. Es fanden sich weitere Stellen, die auf die fragwürdigen Praktiken hinweist: “Gericht attestiert Logistep-Massenabmahnern Gebührenschinderei
Offensichtlich arbeitet die Software auch nicht zuverlässig: IP-Adressen, Uhrzeiten und andere Angaben wurden schon mal verwechselt. So steht es jedenfalls bei Heise:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/83511/from/rss09
Wenn ich sicher bin, dass ich keine Urheberrechte verletzt habe, werde ich in einem solchen Fall auf unberechtigte Abmahnungen nicht reagieren und erst vor Gericht aussagen. Die Kompetenz der Richter scheint in Deutschland gut zu sein. Es gibt keine Software, die fehlerfrei ist! Laufend gibt es Updates, Sicherheitspatches und ServicePacks. Die vorgelegten Beweismittel werden dann schon angemessen gewürdigt und im Zweifel verworfen werden.
In der Wikipedia habe ich folgendes gefunden: „Da Logistep seine Technik geheim hält und eine Offenlegung bzw. die Anerkennung dieses GUID vor Gericht noch aussteht, ist die Beweiskraft fraglich“
Da sollten schon andere Beweise präsentiert werden, die nicht verfälscht werden können, z.B. sicher gestellte Festplatten und Zeugen, die mit einer eidesstattlichen Versicherung den Ablauf der Tat belegen. Meinen Anwalt würde ich am Ende eines gewonnenen Verfahrens beauftragen, eine saftige Entschädigung für den mir entstandenen Ärger zu verlangen.

Spanner, Spammer, Paparazzi,…

Auf tagesschau.de las ich gestern den oben abgebildeten Artikel über die bösen Paparazzi, die in Italien von Promis Geld erpressen, damit diese ihre Photos nicht erscheinen lassen.
Manche Promis sind dann auch noch so naiv zu glauben, dass man solchen Leuten nachgeben sollte und zahlen. Das macht diese Erpresser zukünftig nur noch gieriger und Fotos kann man in den Zeiten von Flickr und YouTube sowie anderer unzähliger öffentlichen und privaten digitalen Archive nicht mehr so einfach aus der Welt schaffen, wie ein original Ölgemälde von Dürer, Rembrand oder Rubens, welches den dargestellten damaligen Promis vielleicht auch plötzlich nicht mehr genehm war.
Entweder steht man über den Dingen und lächelt souverän über seine heimlich dokumentierten Sünden oder man verhält sich eben so, dass es nichts Kompromittierendes zu berichten gibt. Das wird in Zukunft noch wichtiger, weil es bald nicht nur die Chefschmierfinken und Fotoknipser der YellowPress geben wird, mit denen man sich dann einigen muss, sondern auch noch unzählige Blogger der WordPress mit denen man sich auch arrangieren müsste. Die haben ihre Fotohandys dabei und die sind noch viel unbequemer und in ihrer Masse wohl mit Bestechungsgeldern kaum unter Kontrolle zu bekommen. Das nächste Jahr wird also für Promis und Firmen, die Beanstandenswertes liefern, bestimmt unbequem. Also liebe Politiker, (Ex)Bankvorstände, Siemens- und VW-Promis, etc. bleibt schön sauber, sonst werdet ihr noch bekannter als euch lieb ist. Und gute Produkte solltet ihr natürlich auch herstellen und verkaufen, sonst wird in Sachen Quality-Management übel abgelästert.

Das letzte: Nacktfoto eines Promis – in digitalen Archiven gefunden und zur Beweissicherung sicher bei mir zwischengelagert, damit man nicht mit der rechten Maustaste sofort auf die Quelle stoßen kann 😉 Wer wurde in seiner Jugend nackt fotografiert?Preisfrage: Wer ist das? Wer das vollständige Foto, d.h. auch die restlichen Pixel in Archiven findet (Flickr, YouTube, Zeitungs- und Fernseharchive, usw.) erhält unsere kompletten Google- Werbeeinnahmen vom Januar 2007. Der Dollarbetrag ist mindestens 4 stellig: 2 Stellen vor und 2 Stellen nach dem Komma. Man braucht nur das komplette Foto auf diesen Beitrag als Hyperlinkantwort zu posten und sendet dann per E-Mail diskret die Kontonummer an uns. Die Überweisung wird dann in der 1. Februarwoche 2007 ausgeführt.

Habe gerade meine Gedanken aus der PräBlog-Spamzeit transferiert…

Seit dem Jahr 2000 habe ich jedes Jahr zum Jahresende einen Rückblick auf meiner Website veröffentlicht. Einfach zu handhabende Blogsoftware wie WordPress gab es damals leider noch nicht.
Einige Freunde und Kollegen haben meine Zeilen im Web gelesen und dann im Neuen Jahr persönlich in der Kantine kommentiert.
Ein ehemaliger Klassenkammerad (Karl-Artur) erwartet schon meine Spam zum Jahresende und ernannte mich zum best auffindbaren Schüler unserer ehemaligen Korbacher Schulklasse. Zitat aus seiner letzten Mail: „Konrad Rennert hält uns ja mit seiner regelmäßigen Spam immer auf dem Laufenden, dass man seine Mail-Adresse erst gar nicht aus den Augen verliert. Nein, Konrad, ganz toll. Ich freue mich schon wieder auf deinen Jahresabschlussdingsda und bin total gespannt, wo ihr denn im letzen Sommer wieder wandern wart. :-)“
Er und viele andere könnten so auch glaubhaft bestätigen, dass die transferierten Texte im Original so geschrieben waren, wie sie jetzt in diesem Blog stehen. Wenn Leute im jugendlichen Alter von etwa 50 auch noch bloggen, so können sie direkt hier antworten. Ich finde dann deren Antworten schneller und überall an zugänglichen Internetkonsolen und muß nicht in meiner veralteten E-Mail zwischen Edelarmbanduhrkopie-, Viagra- und Penis-Verlängerungs-Spam suchen.
Der Transfer des Rückblicks ist notwendig weil ich gerade alle „alten Webauftritte“ auflöse und Erhaltenswertes in die neue geschaffene Blog-Kategorie „PräBlog“ einsortiere.

Ich werde in Zukunft nur noch auf WordPress basierende Webauftritte setzen.

Davon wird es bald mindestens 3 geben:

  1. Das EduBlog für Aktuelles aus meinem Aus- und Weiterbildungsumfeld
  2. Das HeiligenbergBlog für Regionales aus meinem Wohnumfeld
  3. Das Wer-Weiss-WasBlog (in Arbeit) für die Organisation und Kommentierung meiner virtuellen Kurse zum Computerführerschein
  4. noch andere, kurzfristig existierende Blogs werde ich mit interessierten Kursteilnehmern anlegen, wenn es Bedarf an entsprechenden Seminaren gibt…

… Ich teile gern mein Wissen, weil ich seit 20 Jahren durch meinen wichtigsten Auftraggeber in Sachen Weiterbildung aus Melsungen geprägt bin. Der Leitsatz des Unternehmens lautet „Sharing Expertise“ – “Wissen teilen”
Für ein paar weitere neue Kunden hätte ich aber noch Kapazitäten übrig 😉 Und außerdem muss ich die Ausbildung unserer jüngeren Kinder finanzieren – oder sollte ich mich diskret an Ernst Welteke wenden, der mich da sachkundig in Finanzierungsfragen beraten könnte. Im gleichen Ort (Korbach) sind wir ja geboren und wir Waldecker sollten sowieso zusammenhalten und uns wertvolle Tipps fürs Leben geben:

  1. Wie man 8.000 Euro Altersbezüge im Monat durch harte Arbeit erreichen kann und
  2. Wie man diese durch eine 100 % Forderung zumindest um 20 % 50 % erhöhen kann.
    Quelle (FAZ)

Mit solchen Erfolgen sollten Leute diesen Kalibers unbedingt Gewerkschaftsfunktionäre werden. Diese fordern bescheidenerweise immer nur in der Größenordnung von 5 % und begnügen sich dann vielleicht schon mit 1,3 %. Von den (Ex)Bankern lernen heißt also für Gewerkschaftsführer Gutes lernen – und sich nicht mit Peanuts oder Riesterrente abspeisen lassen – Bei welcher Partei hat Ernst Welteke gelernt und Karriere gemacht?
…aha… Wikipedia macht mich schlau und über Heuschrecken lernt man da auch noch was. So beraten hätte ich vielleicht noch Chancen auf höhere Altersbezüge als von der BfA angedroht wurden. In 12 Jahre könnte ich es wissen, ob ich mich auch um meine kärglichen Bezüge von der BfA streiten muss 😉 Aber jetzt bin ich schon wieder vom Thema abgekommen.

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