"Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken" Samuel Johnson

Schlagwort: Kirchen (Seite 1 von 3)

Einschulung Jahrgang 2013 mit Rückblick auf früher

Einschulungsgottesdienst
Zu Beginn dieser Woche war ich nach 14 Jahren einmal wieder in einem Gottesdienst zur Einschulung. Das letzte Mal, im Jahre 1999 betraf es noch unseren jüngsten Sohn. In diesem Jahr waren es die Söhne unserer Tochter, die im Bild unter den anderen Kindern zu sehen sind.
Die Feiern zur Einschulung werden immer aufwendiger und anspruchsvoller. Eltern, Großeltern und Urgroßeltern, Paten, sowie Geschwister der Eltern, die zur Feier eingeladen waren, erhielten schon Hausaufgaben, bevor die Schulanfänger zum ersten Mal die Schule betraten: Jeder sollte seine Schulzeit beschreiben und bebildern, damit die nachkommende Generation eine Vorstellung bekommt, was ihrem persönlichen Umfeld in der Schule wiederfahren ist.
Ein kleines Werk im Umfang eines Buches ist so zusammengekommen. Meine Abhandlung samt der ersten mangelhaften Benotung in einem Zeugnis ist als pdf-Dokument zu besichtigen.

Minarettverbot zeugt Weihnachtsfatwa

Ein Kommentar ist überflüssig.
Weil in der Schweiz der Neubau von Minaretten verboten werden soll und in vielen europäischen Ländern ein wachsendes Unbehagen gegen islamistische Tendenzen zu beobachten ist, fordert einer der ranghöchsten islamischen Gelehrten jetzt, dass weihnachtliche Symbole in muslimischen Ländern verboten werden sollen.

Minarettverbot in der Schweiz

Glücklicherweise ist unsere deutsche Demokratie nicht so demokratisch und direkt wie die in der Schweiz. Sonst würden wir ein ähnliches Ergebnis bei einer Volksabstimmung haben. So deutet es jedenfalls die aktuelle online Umfrage der Bild-Zeitung an.
religionsfreiheit
Wir sollten uns daher nicht über die Schweizer erheben und mit zweierlei Maß messen. Solange in der Schweiz kein Holocaust zu befürchten ist oder das Verbot, eine bestimmte Religion auszuüben, solange ist auch eine unliebsame Entscheidung zu akzeptieren.
Im Archiv der „politisch korrekten“ FAZ steht neben einer Minarettabbildung ein Artikel zum Nachdenken: König-Fahd-Akademie verherrlicht Kampf gegen „Ungläubige“
Man sollte sich mit seiner ausgewogenen Meinung öffentlich gegen die Schweizer empören, wenn auch in arabischen Ländern ein Aufschrei der Empörung ertönt, weil einer christlichen Minderheit der Bau von Kirchtürmen untersagt wurde.
Kirchtürme und Minarette haben den gleichen Ursprung, sie sind schmückendes Beiwerk und nicht Bestandteil des Glaubens. In früheren Zeiten waren mächtige Türme hierzulande ein Symbol der Macht und der herrschenden Kultur. In manchen Ländern wird das auch heute noch so empfunden.

Hospizgruppe Felsberg/Melsungen

Zur Homepage der Hospizgruppe Felsberg/Melsungen

Die Hospizgruppe Felsberg/Melsungen kümmert sich um Sterbende und deren Angehörige. Der Tod ist für alle unausweichlich, jedoch fällt es immer mehr Menschen schwer, damit umzugehen. Kürzlich führte ich mit einem jungen Mann eine Diskussion, welcher aktive Sterbehilfe befürwortete. Eine Änderung unserer Gesetze in diese Richtung lehne ich ab, ebenso die Lebensverlängerung um jeden Preis mit Hilfe der sogenannten Apparatemedizin. Anfang dieses Jahres habe ich persönlich beim Sterben meiner Mutter erfahren, wie ein würdevolles Lebensende mit Hilfe der Palliativmedizin in einem Hospiz möglich ist. Die auf der Website genannte Koordinatorin kann die 1. Anlaufstelle sein, wenn Sie sich mit dieser Thematik beschäftigen wollen oder müssen.

Joh. Lening: 1. ev. Pfarrer in Melsungen

In der Wikipedia steht: Herkunft und Jugend sind unbekannt. Ab 1514 verbrachte er 13 Jahre als Mönch in der Kartause bei Gensungen. Dann wechselte er zu den Reformatoren und erhielt das ev. Pfarramt in Melsungen. Sein Landesherr konsultierte ihn in heiklen Fragen. Diverse Beratungen und Absprachen waren u.a. nötig, weil sich Philipp I., genannt der Großmütige, diverse Probleme als Bigamist einhandelte.
Dieter Hoppe übersetzte die interessante, in Latein geschriebene Autobiographie des Johannes Lening aus dem Marburger Staatsarchiv. Die verwendete Quelle zeigt auch, dass die Wikipedia in Sachen Herkunft und Jugend ergänzt werden könnte.

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youtube.com/kirchspielgensungen

Der YouTube-Kanal des Kirchspiels Gensungen ist angelegt. Die Websiteredaktion zeigt eine kleineytkanal Auswahl von Beiträgen aus dem Gemeindeleben. Text-, Bild- und Videobeiträge, Kommentare und Anregungen für den Kanal und die Website sind jederzeit willkommen.

Das Kirchspiel setzt auf neue Technologien und wünscht seinen Besuchern viel Spaß beim Stöbern im Internet. Persönliche Kontakte und Engagement sind natürlich am wichtigsten für das Gemeindeleben. Deshalb wird die Liste mit den Veranstaltungen wöchentlich aktualisiert und ist auch auf dem YouTube-Kanal verknüpft.

Canossa…

CanossaDer Gang nach Canossa wird im übertragenen Sinne als Bezeichnung für einen erniedrigenden Bittgang verwendet.
Viele haben diesen Begriff schon gehört und haben zumindest im Unterbewusstsein eine Vorstellung davon, dass damals etwas Unerhörtes geschehen ist.
Heutzutage könnte man die Bankvorstände, welche gezwungenermaßen unter den Rettungsschirm der Regierungen Schutz vor größerem Übel für Ihren Machtbereich streben damit in Verbindung bringen. Unter äußerem Druck gelobt man Besserung – wohl kaum aus dem Herzen und echter Einsicht, sondern mangels Alternative, um nicht alles zu verlieren.
Canossa nimmt in der Geschichte der Deutschen eine herausragende Rolle ein. Im Fernsehen läuft gerade ein Mehrteiler, welche einige Zusammenhänge der damaligen Ereignisse und deren Hintergrund unterhaltsam darbringt. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, sollte sich den von Dieter Hoppe gehaltenen Vortrag ansehen.

18 Seiten, PDF, 2,5 MB

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Glocken – welche gehören zu welchem Ort?

„Mit Glocke bezeichnet man meist ein selbsttönendes Musikinstrument (genauer Aufschlagidiophon) mit charakteristischer Hauben- oder Kelchform.“ (Quelle: Wikipedia)
Wer hat ein feines Gehör und kann die Orte aus unserem Kirchspiel und der Nachbarschaft den 5 bereitgestellten Dateien mit den Glockengeläuten zuordnen?
Hörproben von jeweils ca. 45 Sekunden Dauer wurden von Konrad Rennert aufgenommen und als mp3-Dateien zum Abruf bereitgestellt. Wahrscheinlich wird niemand den Klang aller 5 Glockenspiele der evangelischen Kirchen im Umfeld des Heiligenberges zuordnen können. Es sei denn, Sie versuchen es in Teamarbeit, z.B. bei Zusammenkünften der Schüler oder Kirchenvorstände aller Orte.
Sie können Ihre Lösung an die Adresse glocken@kirchspiel-gensungen.de mailen. Der Absender der ersten richtigen Lösung erhält als symbolischen Preis einen Memory-Stick mit 8 Gigabyte Speicher. Auf dem Memorystick sind wahlweise die MP3-Dateien mit dem Glockengeläut oder eine Kopie der Kirchspielwebsite zum Nachschlagen in internetfreien Zonen oder die gesamten Kurse von Konrad Rennert zur Vorbereitung des Computerführerscheins zu finden. Falls bis Weihnachten 2008 keine richtige Lösung eingeht (ein sehr wahrscheinlicher Fall!), wird die richtige Lösung bekanntgegeben. Niemand ist ausgeschlossen, auch unsere Pfarrer, Organisten, Kirchenvorstehen und Küster dürfen einen Lösungsvorschlag abgeben.
Damit Sie in Ihrer E-Mail nicht soviel schreiben müssen, haben wir einen Text vorbereitet, damit Sie den Text in die Antwort-Mail kopieren können. Tragen Sie an der Stelle mit dem Unterstrich die Orte ein, deren Glocken Sie erkannt haben.
Glockengeläut 1 befindet sich in _________________________
Glockengeläut 2 befindet sich in _________________________
Glockengeläut 3 befindet sich in _________________________
Glockengeläut 4 befindet sich in _________________________
Glockengeläut 5 befindet sich in _________________________

Mehr zum Thema "Glocken" finden Sie auf folgenden Websites:
https://www.glocken-online.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Glocke
Dort erfahren wir etwas zu berühmten Glocken, z.B. zur Fress-, Pest-, Pillen- und Schlafglocke und den Gotteshäusern, wo diese zu hören sind. (kr)

Unsägliche Verrapsung der Landschaft

Die Folgen des Biodieselsubventionsschwachsinns sind derzeit vom Himmel aus gesehen weithin sichtbar. Gelbe Rapsfelder markieren die Flächen, wo kein Getreide für Brot angebaut wird, sondern Rohstoffe für Biodiesel welches mehr Feinstaub produziert als Abgase aus herkömmlichen Benzin.
Keinem Landwirt soll vorgeschrieben werden, was er anzubauen hat. Ärgerlich sind aber die von uns allen zu tragenden Steuersubventionen von Biodiesel, wenn gleichzeitig dadurch die weltweit verfügbaren Flächen für Nahrungsmittel durch derartige Eingriffe verknappt werden. Die Preise explodieren geradezu durch die reduzierte Anbaufläche für Nahrungsmittel. Akzeptabel ist eine kurzfristige Subventionierung zur Erforschung der Nutzung von landwirtschaftlichen Abfallstoffen zur Biogasgewinnung.
Das Bild oben rechts zeigt, wie die Rapsfelder bis an die Ränder des Biosphärenreservates in der Rhön heranreichen.

"Rapskraftstoff – Nein Danke"
https://www.walkingsmall.de/2007/11/12/wer-brauch-schon-lebensmittel/

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