"Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken" Samuel Johnson

Schlagwort: Freizeit (Seite 1 von 4)

Silvesterraketen über Felsberg

In verschiedenen Medien wurde berichtet, dass Edel-Raketen im Trend liegen und weniger die Billig-Böller gefragt sind.
Den Trend zum Edlen konnten wir auch in Gensungen vom sogenannten Heldenhügel aus beobachten.

Copyleft-Videos für YouTube-Kurs

Für die Teilnehmer des VHS-Kurs „YouTube nutzen“ und die Besucher des kostenlosen YT-Online-Kurses gibt es jetzt risikofrei zu nutzende, selbst produzierte Videos zum Üben auf den neuen YouTube-Kanälen der Kursteilnehmer.

Die Copyleft-Videos im mp4-Format können von der genannten Lern-Plattform wer-weiss-was.net heruntergeladen, bearbeitet und dann auf beliebigen YT-Kanälen wieder hochgeladen werden. (Anm.: Nutzen Sie den Button “Als Gast anmelden”)

Warum das Ganze?

Copyrights und GEMA bereiten vielen YouTube-Nutzern große Probleme. Nur Selbstproduziertes und Material, an dem man die Rechte zum Publizieren hat, darf bei YouTube hochgeladen und veröffentlicht werden. Wer als Kursteilnehmer eigene Videos zur Verfügung hat, der benötigt die bereitgestellten Dateien natürlich nicht zur Durchführung der Übungen.

Neben dem hier eingebetteten Video gibt es im Copyleft-Ordner noch weitere von Konrad Rennert kommentierte Videos. Sie enthalten die mit dem Camtasia-Screenrecorder erstellten Bildschirmaufzeichnungen über diverse kostenlose Angebote zur Erweiterung der Allgemeinbildung.

Radtour von Waldeck nach Gensungen

Die Eder (früher Edder) hat ihre Quelle im Wittgensteiner Land (Rothaargebirge, NRW). Sie mündet südlich von Kassel in die Fulda. Mehr von der Geografie erfährt man in der Wikipedia. Der Urheber der Videos wurde im Kreis Waldeck geboren. Am 22. Mai 2010 fuhr er am späten Nachmittag und Abend die ca. 55 km lange Strecke vom Ort seiner Kindheit zu seinem jetzigen Wohnort Gensungen im unteren Edertal. Motiviert durch Googles Streetview  schnallte er eine Kamera fest und dokumentierte den Radweg. Von den 4 Stunden Fahrtzeit blieben ca. 40 Minuten Video übrig. Die Tonaufzeichnung wurde mittels Audioswap durch Musik wenig bekannter Interpreten ersetzt.

Rudis Lebenserinnerungen


„Ich glaube, dass sich im Einzelschicksal die Geschichte einer Zeit am sinnfälligsten widerspiegelt. So kann vielleicht die Darstellung meines Lebenslaufes zur Veranschaulichung, unseres Jahrhunderts beitragen.“ Rudolf Hoppe (1914-2007) Weiterlesen

Radiergummis für das Internet?

Gibt’s nicht! (s. a. FAZ)
Was macht man am Morgen des 1. Weihnachtstages wenn das Wetter schlecht ist und ein Frühstück überflüssig, weil das ausgedehnte Essen vom Vorabend noch keine Hungergefühle aufkommen lässt? Ich habe mich an früher erinnert. Dabei ging ich an einem im Energiesparmodus schlummernden PC vorbei und gab den Namen eines Klassenkameraden ein. Volltreffer beim 1. Bild. Dann ließ mich das Recherchieren nicht los. Zum nächsten fand ich den Arbeitgeber, den Verein, eine Partei, seine Web Communities. Die Liste der Klassenkameraden aus der Realschul- und Gymnasialzeit wurde abgearbeitet: Einer ist Leiter der VHS in Wilhelmshaven, einer führt die Großbäckerei seiner Vorfahren weiter und macht diese noch größer. – Gut dass die Backwaren viel besser sind als die Website des in Nordhessen bekannten Unternehmens. Andere tauchen in Wettkampflisten von Vereinen auf: „Männer über 50“. Bei den Mädchen ist das schon schwieriger weil diese zur Hochzeit damals noch oft die Namen wechselten. Die Namen aus deren 1. Ehe kennt man manchmal noch, aber die späteren Namen sind unbekannt, wenn man nicht gerade bei seltenen Klassentreffen hört, dass die U. vorübergehend mit einem Kurdirektor verheiratet war. Unsere Beste aus der 11. Klasse kann man noch unter Ihrem Mädchennamen finden. Ihr Mann war einer der wenigen, welcher das damals reformierte Namensrecht nutzte und den Namen seiner Frau annahm. Sie ist Pädagogin geworden, umweltbewusst und ehrenamtlich tätig… So eine Lehrerin wünscht man sich für den Nachwuchs.
Nach den Klassenkameraden wurden Angehörige, Freunde und Bekannte gegoogelt. Über manche ihrer Hobbies und Tätigkeiten war ich noch nicht informiert. Nach meiner Anmeldung bei Facebook konnte ich dann sehen, wer mit wem liiert ist und welche Freunde er jetzt hat. Ob da manche die Kurzvideos über sensible Daten, welche vor den Heute-Nachrichten ausgestrahlt werden, noch nicht gesehen haben?

Heiligenbergverein auf neuer Plattform

Im Juli wurde vom erweiterten Vorstand in der Vereinshütte die Neugestaltung des Internetauftrittes beschlossen. Es wurde festgelegt, dass mehrere Redakteure eingewiesen werden, damit aktuelles Text- und Bildmaterial zeitnah zu den Geschehnissen im Verein veröffentlicht werden kann.
Im September wurden die ersten beiden Redakteure geschult. Am 1. November wurde das vorliegende Material unter der bekannten Adresse heiligenbergverein.de freigeschaltet. Redakteure können sich mit den bereitgestellten Videos online einarbeiten oder den Lehrstoff wiederholen.
Vorstand und Mitglieder können Beiträge an die Redaktion senden, welche die Veröffentlichung bearbeitet.
Die vorgeschlagenen Verfahrensweisen und die Software Typo3 setzt das Redaktionsteam vom Kirchspiel-Gensungen schon seit fast zwei Jahren erfolgreich ein. Alle Einsendungen werden dort kurzfristig bearbeitet und umgehend publiziert.
Erste Bilder vom Volkswandertag zeugen davon, dass Inhalte der Schulung umgesetzt werden konnten.
hbv

NwN: Nie wieder Neckermann-Reisen

paragraphen.pngDass Neckermann schon einmal vom BGH wegen praktizierter Vorgehensweisen und merkwürdiger Klauseln gerügt wurde (Az. VIII ZR 382/04) können wir bei Heise nachlesen: https://www.heise.de/newsticker/meldung/67141
Wie Kunden durch irreführende und falsch formulierte Informationen geschädigt werden, habe ich jetzt selbst erfahren: Wir wurden am Ende unseres bei Neckermann gebuchten Herbsturlaubes nicht wie vereinbart am Hotel abgeholt, obwohl wir schon 10 Minuten vor dem genannten Zeitpunkt in der kühlen Oktobernacht vor dem Hotel warteten. Der Portier, der unser Taxi bestellte ist unser Zeuge.
Nach einer halben Stunde des Wartens in der Kälte stiegen wir in ein Taxi, um trotzdem noch den Flieger nach Paderborn zu erreichen. Die 38,50 Euro forderten wir von Neckermann zurück und erhielten dann nach 7 Wochen ein Schreiben, dass man schon 20 Minuten vor dem genannten Abholzeitpunkt zur Stelle sein müsse. Diese Information sollte angeblich irgendwo in der Informationsmappe stehen. Jedenfalls war sie für uns nicht auffindbar. Da stand neben Familie Rennert als Abholzeitpunkt 5:40 und nicht 5:20!
Wenn sich ein junger Anwalt mal in Sachen Verbraucherschutz an der Rechtsabteilung von Neckermann oder der Muttergesellschaft Thomas Cook AG versuchen will – wir haben dafür eine Rechtschutz-versicherung – kann er sich gern bei mir melden.

Ich fasse sowohl den Einleitungssatz der Sachbearbeiterin „Wir kommen zurück auf Ihr Schreiben und möchten uns zunächst für das uns bei der Buchung der Urlaubsreise von Ihnen entgegengebrachte Vertrauen bedanken“ als blanken Zynismus auf – als auch die letzten Worte der Sachbearbeiterin Julia M. „Wir hoffen dennoch, Sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu unseren … Gästen zählen zu dürfen.“ Es wird wohl eine naive und vergebliche Hoffnung beiben. Nach dieser Erfahrung der besonderen Art werde ich nie wieder bei Neckermann buchen! Welcher Kunde will schon ein 2. Mal vom gleichen Anbieter veralbert werden?

Gedanken eines Laien zur Kosteneinsparung im Gesundheitswesen

Kürzlich war ich in einem Hotel untergebracht, bei dem die Gäste beliebig oft an das Buffet mit den Speisen gehen konnten.
Diese Option wurde am häufigsten von den Menschen genutzt, die schon extrem übergewichtig waren. Auch ich habe Übergewicht, aber wenn die Mehrzahl der Männer noch extrem verfetteter aussieht, kommt man sich noch relativ schlank vor. Als ein fast kugelrunder Mann Probleme hatte, einen passenden Stuhl im Restaurant zu finden, kommt man nebenbei beim Tischgespräch auf die Folgen der Völlerei zu sprechen: Bei vielen Tierarten sind in dieser Jahreszeit Fettpolster unerlässlich, um mit den eingelagerten Reserven den Winter zu überstehen, bei Menschen in unseren Breitengraden machen diese gespeicherten Energiereserven keinen Sinn sondern nur krank. Den Abbau von Übergewicht sollte man daher finanziell reizvoll machen, z.B. durch Nachlässe bei den Krankenkassenbeiträgen, wenn das Körpergewicht innerhalb eines gesundheitlich vertretbaren Bereiches liegt. Ähnlich wie beim Rauchen kann der einzelne so mit einer Willensentscheidung sein verfügbares Einkommen steigern und lastet nicht der Allgemeinheit die Kosten auf, die durch seine wissentlich ungesunde Lebensführung entstehen.
Wenn man durch finanzielle Anreize die Zahl der Fälle von Adipositas verringern könnte, würden viele Zivilisationskrankheiten gar nicht erst entstehen und immense Behandlungskosten können so gespart werden. Schulmeisterliche Belehrungen werden an den überflüssigen Fettpolstern wirkungslos abprallen. Der finanzielle Anreiz von ein paar hundert Euro pro Jahr für gesunde Lebensführung kann da schon wirkungsvoller sein – ich schließe mich selbst dabei nicht aus.
Solidarität ist gut, sie sollte aber nur für Folgekosten gelten, die unverschuldet entstehen. Für Risiken, die man selbst verschuldet, sollte man auch durch zusätzliche Risikobeiträge herangezogen werden. Damit das positiver klingt, könnte man auch allgemein die Beiträge erhöhen oder Überschüsse verwenden und für gesundheitsbewusste Menschen eine Rückerstattung von Anteilen einführen.
Weil die eingesparten Milliarden aber Umsatzverluste für die betroffenen Medikamentenhersteller bedeuten, wird eine starke Lobby solche Reformgedanken schon im Keim zu ersticken versuchen. Derartige Machenschaften von Interessengruppen kennen wir ja noch, als es darum ging, das Rauchverbot an ein paar öffentlichen Orten durchzusetzen.

Altenburg-Besichtigung

Heute konnten sich Besucher unseres Ortes, welche sich für die nahe gelegene Altenburg interessieren, einen persönlichen Eindruck von der Ruine verschaffen. Ich war auch dabei, als sich die Mitglieder des Felsberger Burgvereins redlich bemühten, den großen Besucherandrang zu bewältigen. Details zur Burg stehen in der Wikipedia. Dort habe ich auch einen Fehler korrigiert: https://de.wikipedia.org/wiki/Altenburg_%28Felsberg%29
Der Vater der jetzigen Besitzerinnen hatte nicht den Vornamen Friedrich, sondern Hans. Der General aus dem 2. Weltkrieg hat sich um Paris verdient gemacht, als er den Befehl zur Zerstörung der Stadt  kurz vor der Einnahme durch die Alliierten nicht weiterleitete. “Hans Freiherr von Boineburg-Lengsfeld (1889–1980). Deutscher Generalleutnant. 1910 Eintritt in die Armee. 1912 Leutnant. Reichswehr. 1938 Kommandeur des 1. Schützenregiments, 1939 Kommandeur der 4. Schützenbrigade am Westwall, dann im Frankreichfeldzug. 1940 OKH-Reserve. 1941 Kommandeur der 23. Panzerdivision zuerst in Frankreich, dann in Russland. 1943 OKH-Reserve, dann Kommandant von Groß-Paris. August 1944 OKH-Reserve, dann verschiedene Stellungen im Stab des OB West. 1945 Kommandant des Truppenübungsplatzes Bergen.” Quelle: Institut d’histoire du temps présent

Hier gibt es 13 Bilder von der Besichtigung: https://www.bbs1.bluepages.de/?q=content/altenburg-besichtigung

Strandraub? Nie wieder Urlaub in Norden!

strandraub.pngWut kommt auf, wenn man am letzten Urlaubstag vom Urlauber zum Täter gemacht wird, dessen Tatzeit bürokratisch korrekt minutengenau festgehalten wird. So von den Wächtern des ruhenden Verkehrs beglückt, wird man bestimmt nicht wieder nach Norden oder Norddeich reisen, zumal der Strand an den vorgelagerten Inseln viel schöner und vor allem wassersicherer ist.
Was war geschehen: Wir machten an diesem Nordseeort ein paar Tage Urlaub. Dabei besuchten wir Angehörige, die am ca. 2 km vom Hotel entfernten Kopersand eine Ferienwohnung gemietet hatten. Bei der Anfahrt dorthin übersahen wir wohl ein unscheinbares Schild, welches das Parken irgendwie großräumig regelte. Das kommt vor, wenn man sich bei der Suche in fremder Umgebung auf Straßennamen und Hausnummern konzentriert. In der genutzten Parkbucht war kein Schild. Es wurde auch niemand von uns behindert … Vielleicht hätten wir unsere Kurkarte oder weiteren Papierkram sichtbar deponieren müssen, damit die Aufseher vom „Fachdienst Ruhender Verkehr“ gesehen hätten, dass wir nur zahlende Gäste und keine notorischen Falschparker sind.
strandraub-1.pngAls wir dann nach dem Besuch eines nahe gelegenen Lokals wieder beim Auto ankamen, fanden wir den links abgebildeten gelben Zettel vor. Wir wurden darauf hingewiesen, dass demnächst ein Anhörungsbogen eingeht, in dem es dann Gelegenheit zur Stellungnahme gibt. Derart liebevolle Informationen mindern dann die Urlaubsfreude und den Wunsch erneut an diesen gastlichen Ort zurück zu kommen… Meine Stellungnahme zur angelasteten Tat kann die Bürgermeisterin von Norden und ihre Fachkräfte für den ruhenden Verkehr hier ganz offiziell lesen: Ich werde nicht noch einmal auf die merkwürdige Beschilderung hereinfallen, weil ich diesen Ort nie wieder als Urlaubsort wähle. Schönere Orte gibt es auf den Inseln und an der Ostsee allemal. Wenn eine Stadtverwaltung meint, dass neben der von den erbrachten Leistungen kaum sinnvoll zu begründende Kurtaxe auch noch durch die Fallenstellerei beim Parken abgesahnt werden muss, bringt sich in Verdacht, die frühere Strandräuberei mit anderen Mitteln fortzusetzen. Info: Schon im Mittelalter setzten Küstenbewohner an der Nordsee falsche oder missverständliche Signale, die oft dazu führten, dass Schiffe strandeten, um dann von den Küstenbewohnern ausgeraubt zu werden.
Falls die Bürgermeisterin Einwendungen gegen die hier veröffentlichte Stellungnahme hat,  kann sie ja hier antworten. Ich habe die auf dem gelben Zettel des Nordener Fachdienstes „Umwelt & Verkehr“ angeforderte Stellungnahme hiermit gegeben und die Sache ist emotional erledigt: Ohne die Rechtmäßigkeit und Verfahrensmängel zu überprüfen habe ich die 25 Euro Verwarnungsgeld überwiesen. Der Nordener Stadthaushalt wird Sie wohl nötig haben, wenn immer mehr derart verärgerte Gäste wegbleiben werden. Die Zimmerbelegung in Norddeich war jedenfalls schon in diesem Sommer so, dass an fast jeder Ecke ein „Zimmer frei“ Schild zu lesen war.

… Wen wundert’s: Täter kehren nicht immer an den Tatort zurück 😉

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