Donnerknispel: Säue werden nicht nur für die Werbung gebraucht

Aus dem Waldecker Land erfahren wir, was die Aufgabe von Schweinen ist, wenn sie nicht im Medienmarkt tätig sind.
„Do It Yourself“ haben sich wohl die Enkelinnen des Waldecker Wurstkönigs gesagt, als sie selbst in einem Werbevideo für die YouTube-Plattform auftraten. Die Idee kommt wahrscheinlich vom hanseatischen Kaffeeröster, wo Patriarchen schon lange die eigenen Bohnen im Werbefernsehen anpreisen und dabei lüstern auf die Serviererin schauen. Auf jeden Fall sind Regina und Anne kreativer und glaubwürdiger, als wenn da die Jetset Verona den Wurstverkauf macht „Da werden sie gegessen…“
[flash]https://www.youtube.com/watch?v=If_wi87n4qg[/flash]
Kostengünstiger werben als bei Presse und Rundfunk! Sehr geizig sparsam waren sie ja schon immer die Wilkes, das weiß ich von Verwandten, die dort vor 30 Jahren in der Wurstfabrik arbeiteten oder für Wilkes Schlachtvieh bei den Waldecker Bauern kauften.
Kostenlos könnten auch die Felsberger oder Melsunger bei YouTube werben. Aber sie sind wohl noch nicht so weit wie die jungen Schlachthaus-Chefinnen aus meinem Heimatkreis – oder sie haben so viel Geld, dass sie weiterhin unsere Briefkästen zur Zwischenlagerung des wöchentlichen teuren Buntpapiers verwenden, damit wir es dann zur Blauen Tonne transportieren können. Ein Entsorgungsunternehmen führt den Papiermüll dann der thermischen Verwertung oder dem Recycling-Kreislauf wieder zu. So werden dank Werbung viele Arbeitsplätze gesichert 😉

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