"Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken" Samuel Johnson

Kategorie: Wirtschaft (Seite 1 von 12)

Video-Sprechstunden

Online-Sprechstunden, d.h. Telemedizin gibt es jetzt bei einem Arzt in Wabern: https://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/wabern-ort79909/einem-klick-arzt-doktor-wabern-bietet-video-sprechstunde-9945796.html

OfficeSprechstunden, d.h. Themen in Sachen Excel und anderen Microsoft-Anwendungen kann man online bei Konrad Rennert in Gensungen besuchen, indem man eine Videokonferenz vereinbart und Fragen an dem Bildschirm bespricht, wo sie entstanden sind. Das kostet etwa soviel wie eine Nachhilfestunde beim Fachmann. Kostenlos ist jedoch der Abruf von 5 Stunden Excel-Wissen von der YouTube-Plattform.

Ein Erklärvideo informiert schneller als viele gedruckte Seiten. In 14 Videos mit fünfstündiger Dauer werden in leicht verständlicher freier Rede auf der Basis echter Datenbestände die Dinge erklärt, die in Grundlagenkursen oder im Selbststudium häufig übersehen werden. Alle Fallbeispiele finden sich in einem ZIP-Archiv, welches in der Beschreibung zum Video verlinkt ist: https://konrad-rennert.de/wp-content/uploads/2018/05/ExcelSprechstunde.zip

Technologie schafft Veränderung

Office-Kurse per Videokonferenz zur Weiterbildung in den Unternehmen

Konrad Rennert ist Geschäftsführer der bluepages GmbH. Mit seinem Portfolio als Trainer deckt er die klassischen Microsoft-Produkte für unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und Anforderungen ab. Das belegt eine umfangreiche Themenauswahl mit hohen Zugriffszahlen auf dem YouTube-Kanal. Sein Unternehmen kann die Seminare dank leistungsstarker Videokonferenzsoftware jetzt überall live anbieten, wo Teilnehmer über einen leistungsfähigen Internetzugang und ein übliches Notebook verfügen.

Veränderungen durch neue Technologien

Den Kunden werden viele selbst entwickelten Materialien auf einer Cloudlösung der Lernplattform Moodle bereitgestellt. Das ermöglicht den Kunden integriertes Lernen (blended learning) bei einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Beliebte Erklär-Videokonserven werden zur Vor- und Nachbereitung der Live-Schulung per Videokonferenz verwendet.

Unterschiedliche IT-Vorkenntnisse ihrer Mitarbeiter machen es den Personalabteilungen immer schwerer, passende Inhouse-Kurse für die IT-Weiterbildung in der klassischen Seminargruppe zusammenzustellen. Das Tagesgeschäft erlaubt auch nicht, dass sich viele Mitarbeiter mit gleichen Anforderungen zeitgleich in eine Weiterbildung begeben.

Kürzere Einzelschulungen durch mit dem Internet verbundene Trainer vermitteln den Teilnehmern nur das, was sie benötigen in einem Tempo, welches sie selbst bestimmen. Weder Reisekosten noch sonstige Nebenkosten fallen an, so dass kürzere Unterrichtseinheiten an mehreren Tagen stattfinden. Eine Doppelstunde lässt sich fast immer zwischen 5 und 20 Uhr einbauen. Wenn es Sachzwänge gibt, lässt sich der Termin verschieben. Das verhindert Stress und es gibt keine Frustration durch Über- oder Unterforderung.

Wenn am Schulungsrechner des Teilnehmers schon Webcam und Headset eingebaut sind, muss lediglich die blizz-Software der TeamViewer GmbH heruntergeladen werden. Für den Einsatz bei kleinen Gruppen oder in Einzelschulungen ist die Software kostenlos.

Berührungsängste abbauen

Den Berührungsängsten mit dieser noch nicht allgemein üblichen Weiterbildungsmöglichkeit will der Anbieter Rechnung tragen. Vor dem ersten Präsenztraining in Form einer Videokonferenz will er an einem Tag physisch in die Unternehmen kommen und die Technik am zukünftigen Schulungsrechner vorführen. Das verschafft ihm die Möglichkeit zum echten Kontakt mit den Teilnehmern der späteren Videokonferenzen zur Weiterbildung und fördert das Verständnis der Abläufe im Betrieb des Auftraggebers.

Interessante Einblicke finden Sie im acht Minuten langen Video (s. oben).

Standardsoftware für lebenslanges Lernen in virtuellen Räumen

Auf dieser Website sind viele Beiträge von Dieter Hoppe verfasst.
Sein Jahrgang, das heißt 1936, dürfte im Internet jedoch eher selten aktiv sein.
Bei den bald aus dem Berufsleben ausscheidenden Jahrgängen könnten die im Video präsentierten Einsatzmöglichkeiten der MoodleCloud interessante Optionen bieten:
Die Mobilität von Senioren nimmt altersbedingt ab, ihr Wunsch, sich aktiv auszutauschen oder sich an Projekten und Gesprächen zu beteiligen jedoch nicht. Da kommen die kostenlosen bis preiswerten MoodleCloud-Lösungen als SaaS-Lernplattform mit integrierter Videokonferenz genau zur rechten Zeit.
Zwei Drittel der europäischen Hochschulen und die Mehrzahl der weiterführenden Schulen setzen die in Australien entwickelte OpenSource Software ein. Was sich für die junge Generation bewährt hat, kann auch der älteren Generation nutzen, z.B., um sich in abgeschlossenen Räumen auszutauschen und gelegentlich eine Videokonferenz zu veranstalten. Um die Installation und Wartung einer SaaS-Lösung muss man sich nicht kümmern. Es kommt nur noch auf die Zusammenstellung passender Inhalte und Gruppen an. Bei den in die MoodleCloud integrierten kostenlosen Konferenzsystemen können jedoch nur bis zu 6 Personen gleichzeitig teilnehmen.
Der Autor hat selbst vergleichbare Software für die Schulungen Arbeitssuchender genutzt. Bis zu 27 Teilnehmern im Alter von 28 bis 63 waren in Spitzenzeiten aus allen Regionen Deutschlands im virtuellen Konferenz- bzw. Seminarraum. Seine MoodleCloud wurde als Repositorium während und nach dem Unterricht genutzt: Anmeldename eu Kennwort 1st
Für Moderatoren können Konferenzen anstrengend werden, wenn es bei Teilnehmern an Disziplin mangelt. Eine Teilnehmerzahl von 12 war völlig stressfrei und brachte am Ende auch das beste Prüfungsergebnis: Alle haben die Prüfung zum Computerführerschein ECDL bestanden. Bei 27 Teilnehmern gab es eine Durchfallquote von fast 20%.
Bei Senioren wird es keinen derartigen Prüfungsstress geben und die Videokonferenzen werden mit wenigen Teilnehmern gut gelingen. Statt sich als passiver Zuschauer nur „Maybritt Illner“ und ähnliche Talksendungen anzusehen, kann man aktiv an thematisch festgelegten Gesprächsrunden teilnehmen. Man wird dabei den Wunsch haben, einen guten Eindruck von geistiger Frische zu hinterlassen – und das ist gut so. Wer rastet, der rostet.
Lehrer wie der erwähnte Dieter Hoppe können dann ihre Arbeit allen Interessierten persönlich vorstellen und darüber diskutieren ohne das persönliche Umfeld verlassen zu müssen.
Wenn sich Seniorenbeauftragte einen Eindruck bei Test-Konferenz verschaffen möchten, können sie sich an den Autor wenden.

documenta kassel – not the same procedure as every five years

Straßensperren gegen Terroristen-LKW

1972: mein erster Besuch einer documenta. Dazu lese ich in der zugehörigen Retrospektive: …Trivialrealismus (Kitsch), Werbung und Warenästhetik und die „Bildnerei der Geisteskranken“. Für einen 18 jährigen Schüler war das Kunsterlebnis verstörend und beeindruckend: Offensichtlich konnte man als Gestörter oder Geisteskranker Werke erschaffen, für die manche begüterten Menschen viel Geld zu zahlen bereit waren.
Anfang Juni 2017, d.h. 45 Jahre nach diesen ersten Erfahrungen, hat man sich daran gewöhnt, dass viele moderne Werke gaga sind. Verstörend ist eher, was um die Orte der mutmaßlichen Kunst zu sehen ist. Kassel versucht bei der documenta, das WIRKLICH VERSTÖRENDE als nicht VERSTÖREND erscheinen zu lassen.

Doppelte Betonsperren vor dem Staatstheater engen die Fahrbahn ein.

Was aussieht, als hätten örtliche Bauunter-nehmen ein paar Paletten Ziegelsteine, Bordsteine oder Pflasterplatten an Baustellen hinterlassen, ist in Wahrheit der Versuch, die vielen hundert religiösen Fanatiker davon abzuhalten, mit Fahrzeugen an zentralen Plätzen Kassels Massenmorde an Ungläubigen zu verüben. Jeder LKW könnte wie in Berlin, Nizza oder London zu ihrer Waffe werden. Wenn die LKW-Anmietung nicht klappt, könnte es passieren, dass man sich mordend den Laster beschafft. Die möglichst unauffällig ins Stadtbild drapierten Hindernisse sollen die Reduzierung möglicher Opfer im Falle eines documenta-Attentats bewirken.
Die Werke des städtischen Bauhofs rütteln die Gemüter mehr auf, als die ausgestellte Kunst: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/superkunstjahr-2017/unbehagen-an-der-kunst-documenta-in-kassel-15052732.html
Fazit: Die Werke der documenta selbst entsprechen wahrscheinlich den üblichen Erfahrungswerten der Besucher. Aufrüttelnd sind allenfalls die nicht im Programmheft genannten Begleiterscheinungen zur Terrorismus-abwehr. Folglich sollten bei der d15 im Jahr 2022 Bagdad, Damaskus und Kabul als Partnerstädte in Frage kommen. – Oder das vor 45 Jahren bei den olympischen Spielen von Terroristen heimgesuchte München.

Im Fernsehen: Produktplacement aus der Region

ProduktPlacementAusDerRegion
Das von der ARD gezeigte Bild unterstreicht die Bedeutung von Firmenlogos. Selbst wenn sie nur klein und unvollständig gezeigt werden, der Betrachter kann sie sofort zuordnen.
So wie man bei James Bond Filmen bestimmte Automarken in Erinnerung behält, wird man zukünftig auch die Qualitätsprodukte aus Melsungen mit dem Hochleistungssport assoziieren.
PS: Der Autor plant, dass sein Name und der Name seines Unternehmens mit Bildung und Weiterbildung verknüpft werden 😉

Self-Assessment und Spaß beim Vokabelschieben

Selbsteinschätzungstests

Selbsteinschätzungstests

Kostenlose Selbsttests in Latein, Englisch, Geschichte und Allgemeinwissen gibt es jetzt auf der von Konrad Rennert gestalteten Lernplattform.
Die anonymen Selbsteinschätzungstests laufen ab sofort im Probebetrieb. Damit kann jedermann erste Erfahrungen mit Internet basierten Lernplattformen sammeln wie sie an Schulen und Hochschulen üblich sind. Mehr Details können Sie den Einführungsvideos zu Beginn jedes Angebotes entnehmen.

„Fuck EU“ – Actio und Reactio bei Spionage

Die Schöpfung politischer Slogans verbindet man mit einem Datum und einer Person:

  • Am 8. März 1983 sprach US-Präsident Ronald Reagan vom „Reich des Bösen“ und meinte die Sowjetunion damit
  • Am 29. Januar 2002 fasste US-Präsident George W. Bush unter der „Achse des Bösen“ die Länder Nordkorea, Iran und Irak zusammen
  • Am 9. Juni 2013 outete sich der US-Whistleblower Edward Joseph Snowden und gibt Einblicke in das “Reich des Schnüffelns“. Damit ist die Spionageachse aus US-Geheimdienst NSA und Britischem GCHQ gemeint.

“Fuck USA-NSA” – Klammheimliche Freude über den Fauxpas der bespitzelten US-Diplomatin

Was sie sagt ist unspektakulär, möglicherweise hat sie sogar recht. Spektakulär ist, dass sie nicht damit rechnete, dass ihre US-Informationstechnik (Telefon) eine Achillesferse hatte und sie genauso blamiert ist, wie unsere Kanzlerin, deren Telefongespräche dem NSA zugänglich sind. Das Triumphgefühl ihrer ungebetenen Zuhörer mag in etwas so gewesen sein, wie das der sowjetischen Führung bei der Zündung der ersten sowjetischen Kernwaffe im RDS-1 Projekt. Die US-Monopolstellung bei Kernwaffen war damit beendet und das Gleichgewicht des Schreckens hergestellt.

Die Publizisten des Telefonmitschnitts stellen das gefühlte Gleichgewicht der elektronischen Kriegführung wieder her. Offensichtlich ist die Spionage in unserer vernetzten Welt jetzt allgegenwärtig.

Mit ihren Allmachtsphantasien über das Internet haben die USA das moralische Kapital verspielt, welches sie nach 1945 als Beschützer der freien Welt aufgebaut haben.

NoSpy-Abkommen könnten die Zahl und die Größe der Spionagerechenzentren und deren Zielgruppen beschränken. Wir als die Bespitzelten müssen die allgemeine Aufrüstung und unsere Verteidigung gegen Wirtschafts- und Internetspionage mit unseren Steuern bezahlen. Wir sollten also hoffen, dass die NoSpy-Verhandlungen nicht so lange dauern wie bei der nuklearen Abrüstung.

Sozialistische Bruderhilfe oder Marshallplan

Zur Rettung Griechenlands wurde kürzlich eine Art Marshallplan vorgeschlagen. Westeuropa gesundete nach dem Krieg dank dieser Marshallplan-Hilfe überraschend schnell.

Die Machtergreifung stalinistischer Kommunisten in der Tschechoslowakei verhinderte dort jedoch die Hilfe zum Wiederaufbau.
Beim Lesen von Dieter Hoppes 6. Teil zur Nachkriegskarikatur erinnerte ich mich auch anderer Zeugen der Tschechischen Nachkriegsgeschichte. Leo Walach war 1968 unser Klassenlehrer. Er lebte als Kind im Sudetenland und wurde als Jugendlicher von dort vertrieben. 1968 war er während der Sommerferien in seiner alten Heimat, als die Tschechoslowakei wieder einmal bevormundet wurde. Er berichtete uns von den vorbeifahrenden Panzerwagen aus den herbeigerufenen sozialistischen Bruderländern. Er sah sie vorbeifahren und beendete wegen der allgemeinen Unsicherheit fluchtartig den Besuch. Bei dieser Erinnerung sah ich mir daraufhin ein Video vom Prager Frühling an.
Viele Details der Erinnerung kamen wieder. Vom damaligen Klassenlehrer Walach, der im Jahr darauf Schulleiter wurde, kann man noch seine Schach-Erfolge im Internet finden. Seine Leidenschaft zum Schachspiel hinterließ Spuren. In einer online nachvollziehbaren Partie aus dem Jahr 2001 hat er nach 54 Zügen gewonnen. Er war in den 60er Jahren mehrfach Schachmeister in Nordhessen. Ohne die Vertreibung nach den Benes-Dekreten wäre er wohl auch Schachmeister im Sudetenland geworden.

Normale Arbeit macht nicht reich

Aus seiner Sammlung von Nachkriegskarikaturen thematisiert Dieter Hoppe die Schieber. Wer als “Insider” über Quellen zu Nahrungs- und Genusslieferanten verfügte, konnte in der Nachkriegszeit durch Schiebereien auf den Schwarzmärkten zu Reichtum kommen. Damit konnten die Startbedingungen in der zukünftigen Bundesrepublik mit ihrer harten DM entscheidend verbessert werden.
Heute werden Vermögen durch Schiebereien an den Kapitalmärkten erzielt. Insofern passt das alte Bild aus Dieter Hoppes Sammlung: Geschoben wurde schon immer. Nur die Dimensionen wurden immer größer.
https://www.youtube.com/watch?v=fjwKTkyRTUE

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