"Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken" Samuel Johnson

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Kollaboration im Osten – Schwere Nachkriegskost von Dieter Hoppe

wl2Hintergrund: Vor dem ersten Weltkrieg war Europa multikulturell. Die Volkswirtschaften waren vernetzt und die Herrscher der größten und mächtigsten Reiche waren verwandt und verschwägert. Es gab weder Kommunismus noch Nationalsozialismus, die Siedlungsgebiete die Völker waren noch nicht ethnisch gesäubert. Polnische Menschen siedelten sich als Arbeiter in den Industriegebieten Deutschlands an. Deutschlands Wirtschaft blühte bis zum Kriegsausbruch. Die Arbeitslosenquote war die niedrigste in Europas. Der europäische Handel hatte eine Vernetzung deren Grad erst nach 100 Jahren wieder übertroffen werden sollte.
Deutsche hatten einen guten Ruf. Sie lebten schon seit Jahrhunderten friedlich im Baltikum, in Russland und vielen anderen Staaten Ost- und Südosteuropas. In fast allen Staaten gab es jüdische Bevölkerungsanteile. Konflikte zwischen den vielen Völkern gab es zwar schon vor 1914, aber sie waren seltener als heute. Dann brach die Katastrophe aus, in deren Folge Bolschewismus und Nationalsozialismus nicht nur die Landkarten veränderten, sondern auch Millionen Menschen in Lagern ermordet wurden, wenn man der falschen Gruppe zugehörte.

Dieter Hoppe hat in vielen Beiträgen seine Sicht der Dinge geschildert, wie sie sich mit Fakten belegen lassen. Im ca. 2 Stunden langen Videokommentar bezieht er sich (unten) auf die von der ARD gesendete Dokumentation „Wlassow – Zweier Teufel General“ und das Schicksal der Kosaken, die infolge der erlittenen Verfolgungen durch Stalin auch zu den Hilfswilligen der Nazis aus dem Gebiet der Sowjetunion gehörten. Der Film liegt vor, er ist aber nicht frei zugänglich. Der Hintergrund kann mit Beiträgen aus „ZEIT-online: Zweier-Teufel-General“ und aus der “Wikipedia: Lienzer Kosakentragödie” beleuchtet werden.
Das von Dieter Hoppe überreichte Video musste in 2 Teile zerlegt werden, weil es sonst nicht auf dieser Plattform hochgeladen werden konnte.

 

Gegenwärtige Politik => Avanti Dilettanti

Als der grüne Fraktionschef Joschka Fischer noch kein staatstragender Minister und Vizekanzler war, gebrauchte er diesen Begriff für die Regierung Kohl und deren Unfähigkeit, den Staatsapparat in den Griff zu bekommen und die Staatsverschuldung abzubauen. Anderthalb Jahre später waren Kohl am Ende und die Grünen ein Teil der Regierung.

Manches, was die Regierung Schröder/Fischer bewirkte, war akzeptabel und zielführend, manches war unausgegoren und Klientel-Politik ohne Nachhaltigkeit für das Land. Die Alterspyrami-de führt zusammen mit unserem Rentensystem dazu, dass Menschen mit mittleren Einkom-men in 30 Jahren Renten beziehen, die kaum höher als die Einkommen der Hartz IV Empfänger sind. Der einzige Unterschied ist, dass ihnen entwürdigende Gespräche über Formulare von Arbeits- und Sozialämtern erspart bleiben.

Die Piraten sind keine besseren Menschen. Sie werden in einigen Jahren genauso von Lobbisten infiltriert sein wie die anderen Parteien. Bis dahin gibt es jedoch Hoffnung, z.B., für einen Abbau von Bürokratie und Überwachung und für das Nachdenken über das bedingungslose Grundein-kommen. Wenn es in der Höhe der Hartz IV Bezüge läge, würde kaum mehr Steuergeld benö-tigt als jetzt. Die Beschäftigung ganzer Legionen von Formularprüfern und Regelsatzermittlern ist dann überflüssig. Jeder erhält die gleiche Grundrente und die erworbenen Rentenansprüche werden als Zusatzrente ausbezahlt. Wer im Zuge der Euro-Rettung für die maroden Staaten Südeuropas in Billionenhöhe haftet, der wird auch die paar zusätzlichen Milliarden für ein gerech-tes Sozialsystem stemmen können.

Diese Idee des Grundeinkommens gab es schon vor dem Programm der Piraten. Sie hebt den Wiederspruch zwischen bezahlter und unbezahlter Arbeit auf. Fraglich ist derzeit, ob die unbe-zahlte Erziehungsarbeit von Eltern weniger wert ist, als die Arbeit von Finanzfachleuten, die uns mit ihren Fehlentscheidungen belasten, weil ihre Banken systemrelevant sind? Ist die Zukunft von Eltern und Kindern weniger systemrelevant? Welche Arbeit ist wertvoller, die Arbeit von bezahlten Lobbyisten zur Einflussnahme auf Politiker oder die Arbeit ehrenamtlicher Hospizhelfer?

Blüm hatte keine Ahnung von der Zukunft unserer Renten und Ursula von der Leyen setzt diese Inkompetenz in Sachen zukunftsfähiger Sozialsysteme fort. Zu dem vielen Kleinklein will sie noch etwas Kleines hinzuflicken. Was soll dieses Zersplittern der Sozialabgaben. Rentenversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Riester, Arbeitslosenversicherung, Zu-schussrente… Braucht man für altgediente Politiker noch ein paar Posten in den Verwaltungen dieses überkommen Sozialsystems welches nicht für den demographischen IST-Zustand aus-gelegt ist?

Hier im Lande darf niemand an Hunger und Krankheit sterben. Das ist Fakt und das führt zu den notwendigen Transferzahlungen. Wer klammheimliche Freunde hat, wenn er Menschen beim Ausfüllen erniedrigender Antragsformulare beobachten kann, wird das jetzige System beibehal-ten wollen.

Die Grünen förderten die Energieproduktion nicht benötigter Solar- und Windenergie ohne gleichzeitig Konzepte für die Verteilung und Speicherung des nicht benötigten und überteuerten Solarstroms voran zu bringen. Familien zahlen jetzt 30 bis 50 % mehr für den Strom. Von der Stromabzocke profitierten zunächst die deutsche und jetzt die chinesische Solarindustrie.

Das fröhliche Avanti Dilettanti geht jetzt an die Grünen Öko-Fantasten. Sie tragen Mitverantwortung dass Urwälder wurden verstärkt abgeholzt werden, um dort Monokulturen für die Erzeugung von Biokraftstoffen anzubauen. Nebenbei steigen die Preise für knapper werdende Nahrungsmittel weil aus Getreide Sprit gemacht wird und aus Mais zusammen mit Gülle Biogas. Die Grünen tragen große Mitverantwortung an der Ressourcenverschwendung unter den Öko-Deckmäntelchen.

Wohnungsnot und ewig lockt das Eigenheim

In seiner Serie historischer Karikaturen nimmt sich Dieter Hoppe in diesem Beitrag die Wohnungsnot vor. Nach dem Krieg musste man noch bescheiden sein. Behelfsunterkünfte in Ruinen waren oft an der Tagesordnung und die Miete konnte man auch noch nicht per Dauerauftrag bei der Bank abbuchen lassen.
Bargeldübergabe war an der Tagesordnung. Heute ist sie verdächtig. Für unseren heute zurückgetretenen Präsidenten wurde der Traum vom relativ bescheidenen Eigenheim zur Belastung und jetzt steht er sprichwörtlich vor den Ruinen seiner Planungen.
https://www.youtube.com/watch?v=jhKtVsE9txM

Karikaturen – Teil 2

Die derzeit in fast allen Medien zu findenden Karikaturen über unseren Bundespräsidenten sind von den meisten Menschen leicht zu interpretieren. Die gleichen Bilder dürften in 60 Jahren für die meisten Menschen belanglos sein und werden höchstens noch von den wenigen Zeitzeugen richtig eingeordnet.
Dieter Hoppe aus Melsungen hat heute die zweite Folge von Karikaturen aus dem Nachkriegsdeutschland kommentiert: Karikaturen 2-7

Der Cartoon mit dem Maulwurf gehört dazu.
Wenn unsere Nachbarländer unsere aktuellen Nachrichten sehen, könnten sie denken: „Welch ein beneidenswertes Land! Spitzenpolitiker werden von Banken trotz Schuldenkrise noch so hoch geschätzt. Zu traumhaften AAA Konditionen können sie sich umschulden und es gibt dort scheinbar nichts Wichtigeres, über das berichtet werden könnte 😉 “
https://www.youtube.com/watch?v=gqfYgjc8boo

Staatsanwälte der Bananenrepublik

Diese Bezeichnung “Bananenrepublik” stammt von Ulrich Wickert und kommt in einem der folgenden Videos vor. Die Zusammenstellung enthält Videos, welche aufzeigen, dass es schlecht für unsere Demokratie ist, wenn unsere Staatanwälte weisungsgebunden bleiben.

Falls Staatsanwälte nicht im Sinne der übergeordneten Ministerien handeln, folgt EDEKA. Das steht nicht für ein bekanntes Handelsunternehmen sondern für „Ende DEr KArriere“.
Die Beiträge über Eingriffe in die Arbeit von Staatsanwälten wurden von einem sittenstrengen Herrn an mich als den im Impressum der Melsunger-Stolpersteine genannten Redakteur gesendet. Der Herr befürchtet jetzt, dass die bayerische Staatsanwaltschaft die Sache mit den Zitaten bei der Doktorarbeit von Karl Theodor zu Guttenberg nicht besonders ernst nimmt.

Maulkorb für den Staatsanwalt 1-5

Maulkorb für den Staatsanwalt 2-5

Maulkorb für den Staatsanwalt 3-5

Maulkorb für den Staatsanwalt 4-5

Maulkorb für den Staatsanwalt 5-5 (u.A. Giftgasfabrik in Lybien Rapta)

Ulrich Wickert – Wir sind ein korruptes Land und eine Bananenrepublik
https://www.youtube.com/watch?v=6eaMYi3uLXE

Interview mit Prof. Dr. Hans Joachim Selenz
https://www.youtube.com/watch?v=Jow2OPf_H7c

Wikileaks wird aus Guxhagen finanziert

Bank Transfer – Option 2: via the not-for-profit Wau Holland Stiftung Foundation: This support is tax deductible in Germany“ – Die Spende ist in Deutschland steuerlich absetzbar … so das übersetzte Ende des Zitats.
Die amerikanische Regierung wird darüber nicht amüsiert sein, konnte sie doch mehrfach nicht verhindern, dass geheime Dossiers ihrer Diplomaten aus aller Welt über „Lecks“ an die Öffentlichkeit gelangen. Wikileaks und ihr Gründer werden dort als Staatsfeinde betrachtet, obwohl es noch kein Gesetz gibt, gegen das sie verstoßen haben.
Guxhagen ist der Sitz der gemeinnützigen Wau Holland Stiftung. Sie unterhält ein Spendenkonto bei der Kasseler Commerzbank. Diese sammelte bislang 750000 Euro an Spenden ein und finanziert damit die Arbeit der Organisation, welche die Aufdeckung von unethischem Verhalten in Regierungen und Unternehmen als Ziel nennt.
Herwart (Wau) Holland starb 2001 im 50. Lebensjahr. Wenn man seine Beschreibung in https://de.wikipedia.org/wiki/Wau_Holland liest, denkt man, dass die gegenwärtige Stiftungstätigkeit genau in seinem Sinne ist. Falls es einen Hackerhimmel gibt, wird er dort frohlocken.
Wau Holland ist kurz in einem Tagesschaubericht vom 28.12.1984 zu sehen. Damals hatte der Chaos Computerclub bewiesen, dass das BTX-System für Onlinebanking unsicher ist. Zum Beweis hatte man ohne Legitimation einen sechstelligen Betrag bei der Hamburger Sparkasse umgeleitet. Später engagierte sich Holland für die IT-Bildung von Schülern. Dazu gibt es ebenfalls einen Beitrag bei YouTube:

Quecksilber im Haushalt

Wir alle haben es schon bemerkt: Die zur Stromeinsparung empfohlenen Kompaktleuchtstofflampen benötigen einige Zeit bis sie ihre volle Leuchtkraft entfalten. Das enthaltene Quecksilber muss zunächst verdampfen. Fast in jedem Haushalt sind derartige Lichtquellen im Einsatz. Die Folgen des Einsatzes von giftigem Quecksilber zeigen auch skurrile Erscheinungen, wie man einem seriösen Nachrichtenmagazin entnehmen kann. Ob sich da jeder über die Folgen im Klaren ist, wenn quecksilberhaltige Lampen entsorgt werden? [Quelle: royalsocietypublishing]

Cadmiumtellurid auf dem Dach? – Nein Danke!


Wer gegen die Gefahren durch Atomkraft demonstriert, darf auch andere Umweltgifte nicht ignorieren. Wer als Demonstrant nicht auf einem Auge blind ist, sollte auch dafür kämpfen, dass kein Quecksilber und andere giftige Stoffe in angeblich umweltfreundlichen Produkten eingesetzt werden. Energiesparlampen enthalten Quecksilber, in Photovoltaik-Anlagen ist giftiges Cadmium und Cadmiumtellurid enthalten.
Was geschieht am Ende der Laufzeit mit den giftigen Bestandteilen der Solartechnologie? Wie vermeidet man, dass Quecksilber aus Energiesparlampen über den Hausmüll in die Müllverbrennungsanlagen gelangen und dann in die Luft geblasen werden?

Wahrscheinlich sind in unserem Land schon mehr Menschen an Cadmium- und Quecksilbervergiftungen gestorben als an der Strahlung aus Castoren.
70 Euro Mehrkosten bei der Stromrechnung pro Jahr kommen auch dadurch zustande dass die Montage von Cadmiumhaltigen Solarzellen immer noch gefördert wird. Besonders wütend wird man dann, wenn man erfährt, wer die Subventionen einstreicht: Es sind oft Gutverdiener die gegen Castortransporte sind und dabei dann auch noch stolz, wenn sie bei Bahnblokaden teure Polizeieinsätze verursachen.

In kalten Winternächten kann keine Energiesparlampe mit Solarstrom zum Leuchten gebracht werden.
Wenn schon Ökostom, dann aber völlig ohne Giftbestandteile in den Produktionanlagen, sonst sind diese auch nicht umweltfreundlicher als die Atomkraftwerke. Und ein Entsorgungsproblem für die Cadmiumbestandteile alter Solartechnik gibt es in einigen Jahrzehnten auch.

Meinungsfreiheit, Tabuthemen und bestellte Meinungen

Tabuthemen und bestellte MeinungenSchon oft habe ich den Historiker Dieter Hoppe und seine Frau in Melsungen besucht. Interessante Gespräche bei Kaffee und Gebäck drehten sich auch gelegentlich um Informationen, welche nicht in Büchern und Archiven veröffentlicht wurden, weil sie für bestimmte Kreise unangenehm wären. Geschichte ist manipulierbar, wenn man Fakten nicht nutzt und oder deren Publikation vermeidet [Beispiel].

So etwas passiert natürlich auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Man kann positive oder negative Kritiken über Produkte bestellen [Rezensionen]. Gegen ein Honorar oder andere Vorteile wie Einkaufsgutscheine erstellen nach Anzahl der Worte honorierte Autoren die gewünschten Texte. Ein Künstler hat solche Fälle auf seiner Website publik gemacht – Zitat: „Der Zauberer Amazon lässt Rezensionen aus seinem Hut auftauchen und rätselhaft wieder verschwinden.“ Quelle https://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/amazon.htm
Bücher mit schlechten Kritiken können auch von Vorteil sein und den Autor zum Millionär machen: https://www.zeit.de/wirtschaft/2010-09/sarrazin-buch-honorar

Was hat der Herr Sarrazin den Gutmenschen im Lande und den Politikern für kostenlose PR geboten, damit sie mit ihren negativen Äußerungen seine Auflage und sein Honorar in die Höhe treiben? Oder war er gar so clever, dass er deren vorhersehbare Reaktionen in den Masterplan für das Marketing seines Bestsellers einbaute?
[Aktuelles zum Thema im Web]

Postgrapscher stahl Mozarts' Zauberflöte

In dieser Woche erhielten wir zweimal einen Entschuldigungsbrief von der Deutschen Post mit dem Betreff “Verzögerte Aushändigung Ihrer Sendung“
Einmal war es eine im Frühjahr bestellte CD und zwei Tage später waren es dann zwei Karten für die Bad Hersfelder Festspiele. Aufführungstermin war der 24. August. Die Vorstellung war wohl verregnet aber als Zuschauer hätten wir mit warmen Decken im Trockenen gesessen, wenn die Karten eine Woche früher hier gewesen wären. Ein Polizist aus Melsungen nahm unsere Schadensersatzforderung auf. Sollten die 96 Euro Schadensersatz für die verregnete Vorstellung bei uns demnächst eingehen, werden diese der Katastrophenhilfe der Diakonie gespendet, damit bei größeren Überschwemmungen geholfen werden kann.
Ärgerlich war nicht nur, dass die Karten verloren gingen, sondern auch, dass sie als Geschenk von einer sehr netten alten Bekannten kamen, die uns wahrscheinlich als undankbar empfand, weil wir uns nicht dafür bedankten.
Der Postmitarbeiterin, die das zweite Schreiben aus dem eigenem Haus überbrachte war das sichtlich peinlich. Es scheint, dass die Post nicht nur einen ehemaligen Vorstandsvorsitzenden hat, der Vertrauen verspielte, als er Steuermillionen in Lichtenstein hinterzog, sondern auch noch viele kleine schwarze Schafe, die sich über unsere Briefe hermachen, um daraus Bares zu entwenden. Mit Opernkarten und Bildungs-CDs konnte der Dieb / Diebin jedoch nichts anfangen, so dass die Polizei die weitere Beförderung sicherstellen musste. Peinlich nur, dass wir erst am Jahresanfang schon mal solchen Ärger mit Postdieben hatten: https://heiligenberg-blog.de/?p=1009

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