"Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken" Samuel Johnson

Schlagwort: Ereignis (Seite 2 von 3)

Postdieb im Bereich Gensungen gefasst

Endlich hat die Post einen ihrer Briefkastenentleerer aus dem Bereich Gensungen aus dem Verkehr gezogen. Im August hatten wir erste Diebstähle bemerkt und hier darüber berichtet: 20 Euro kamen nie bei unserem Patenkind an. Einigen Nachbarn ging es mit ihrer Post ebenso. Der Nachforschungs-antrag verlief bisher im Sande. Heute rief mich meine Schwester an. Die Post hatte ihr dankenswerter Weise eine beschädigte Grußbotschaft mit einem Begleitschreiben in einem Schutzumschlag zugestellt. Unser Brief war wohl im Umfeld des Mitarbeiters sichergestellt worden. Wir hatten die Geburtstagsgrüße Anfang Dezember abgesendet. Beigefügt war auch das Aktenzeichen der Strafsache beim Amtsgericht Fritzlar.
Das Aktenzeichen der Strafsache teile ich anderen Geschädigten gern mit – nur nicht hier, weil ich keine Kenntnis der Rechtslage bei Veröffentlichungen über laufende Strafsachen habe.
Vermutlich hat der Dieb die meisten Postsachen nach der Plünderung schnell entsorgt, so dass nur wenige Briefe, wie der an meine Schwester, sichergestellt werden konnten. Der Dieb hat jetzt nicht nur seinen Arbeitsplatz verloren sondern auch noch ein paar Rückforderungen in Sachen gestohlener Wertsachen am Hals.
Mitleid hat man da nicht. Abschreckung durch hohe Strafen ist wichtig, damit in Zukunft die Post auch immer beim Empfänger ankommt. Das Foto stammt nicht vom hiesigen Täter sondern aus dem Internet: Postdiebstahl ist wohl ein weltweites Ärgernis.

Minarettverbot zeugt Weihnachtsfatwa

Ein Kommentar ist überflüssig.
Weil in der Schweiz der Neubau von Minaretten verboten werden soll und in vielen europäischen Ländern ein wachsendes Unbehagen gegen islamistische Tendenzen zu beobachten ist, fordert einer der ranghöchsten islamischen Gelehrten jetzt, dass weihnachtliche Symbole in muslimischen Ländern verboten werden sollen.

Minarettverbot in der Schweiz

Glücklicherweise ist unsere deutsche Demokratie nicht so demokratisch und direkt wie die in der Schweiz. Sonst würden wir ein ähnliches Ergebnis bei einer Volksabstimmung haben. So deutet es jedenfalls die aktuelle online Umfrage der Bild-Zeitung an.
religionsfreiheit
Wir sollten uns daher nicht über die Schweizer erheben und mit zweierlei Maß messen. Solange in der Schweiz kein Holocaust zu befürchten ist oder das Verbot, eine bestimmte Religion auszuüben, solange ist auch eine unliebsame Entscheidung zu akzeptieren.
Im Archiv der „politisch korrekten“ FAZ steht neben einer Minarettabbildung ein Artikel zum Nachdenken: König-Fahd-Akademie verherrlicht Kampf gegen „Ungläubige“
Man sollte sich mit seiner ausgewogenen Meinung öffentlich gegen die Schweizer empören, wenn auch in arabischen Ländern ein Aufschrei der Empörung ertönt, weil einer christlichen Minderheit der Bau von Kirchtürmen untersagt wurde.
Kirchtürme und Minarette haben den gleichen Ursprung, sie sind schmückendes Beiwerk und nicht Bestandteil des Glaubens. In früheren Zeiten waren mächtige Türme hierzulande ein Symbol der Macht und der herrschenden Kultur. In manchen Ländern wird das auch heute noch so empfunden.

Porzine Influenza

H1N1-VirenWenn die Panik ausbricht ist es zu spät, sich impfen zu lassen. – So dachte ich, als ich mich vor 3 Tagen von meinem Hausarzt impfen ließ. Die Nebenwirkungen waren gering: Ein Gefühl wie ein leichter Muskelkater im Arm mit der Einstichstelle und etwas Gliederschmerzen am Tag danach. Heute ist davon nichts mehr zu merken. Es bleibt das Gefühl, dass man wohl vor einer möglichen Infizierung weitgehend geschützt ist.
Ein zum gleichen Virenstamm gehörender Erreger hat weltweit vor ca. 90 Jahren zwischen 25 und 50 Millionen Menschen getötet. Wer sich darüber informieren möchte, finden den Ausgangspunkt zu weitergehenden Recherchen in der Wikipedia:
Spanische Grippe
Schweinegrippe
H1N1

Heiligenbergverein auf neuer Plattform

Im Juli wurde vom erweiterten Vorstand in der Vereinshütte die Neugestaltung des Internetauftrittes beschlossen. Es wurde festgelegt, dass mehrere Redakteure eingewiesen werden, damit aktuelles Text- und Bildmaterial zeitnah zu den Geschehnissen im Verein veröffentlicht werden kann.
Im September wurden die ersten beiden Redakteure geschult. Am 1. November wurde das vorliegende Material unter der bekannten Adresse heiligenbergverein.de freigeschaltet. Redakteure können sich mit den bereitgestellten Videos online einarbeiten oder den Lehrstoff wiederholen.
Vorstand und Mitglieder können Beiträge an die Redaktion senden, welche die Veröffentlichung bearbeitet.
Die vorgeschlagenen Verfahrensweisen und die Software Typo3 setzt das Redaktionsteam vom Kirchspiel-Gensungen schon seit fast zwei Jahren erfolgreich ein. Alle Einsendungen werden dort kurzfristig bearbeitet und umgehend publiziert.
Erste Bilder vom Volkswandertag zeugen davon, dass Inhalte der Schulung umgesetzt werden konnten.
hbv

Wahl-o-Mat Ergebnis widerspricht gefühlsmäßiger Entscheidung

wahl-o-mat3Zum 3.Mal habe ich den Wahl-o-Mat durchlaufen, weil ich mir immer noch nicht klar über meine Wahlentscheidung bin.
Bei diesem Wahl-O-Mat Durchlauf habe ich zusätzlich Gewichtungen bei einigen Themen vorgenommen – mit dem unerwarteten Ergebnis, dass die großen Parteien gleich schlecht abschneiden.
Wenn viele andere Wähler genauso zwischen Sach- und Gefühlsentscheidung schwanken, dürfte der Sonntagabend trotz früherer Prognosen unkalkulierbar und damit spannend werden. Die Übertragung des Finales ab 18 Uhr wäre dann eine angemessene Entschädigung für den langweiligen Wahlkampf. Auf jeden Fall bin ich nicht frustriert, wenn die Partei, bei der ich mein Kreuz mache, nicht gewinnt. In fast jedem anderen Parteiprogramm sind für mich auch einige brauchbare Ansätze enthalten.

Beginn des 1. Weltkrieges vor 95 Jahren

Sechs junge Felsberger jüdischen Glaubens starben als deutsche Soldaten im 1. Weltkrieg.
Es war damals für deutsche Juden selbstverständlich, ihre Heimat zu verteidigen. Abgesehen vom Glauben gab es im Kampf und beim Sterben keine Unterschiede. Dieter Hoppe zitiert den Historiker Golo Mann zum Kriegseintritt 1914:
„Dies rheinische und schlesische und ostpreußische, dies badische, schwäbische und bayerische Judentum. Es war deutsch in seinen Tugenden, deutsch in seinen Untugenden, es war patriotisch, es war überwiegend konservativ. Diese jüdischen Kaufleute, Gelehrten, Ärzte, diese jüdischen Kriegsfreiwilligen von 1914 und 1917 – es gab nichts Deutscheres.“
Die Ausarbeitung “Aufruf zur Teilnahme am 1. Weltkrieg für jüdische Bürger” von Dieter Hoppe finden Sie als pdf Datei (10 Seiten, 3 MB)

PS: Anlässlich der Wende-Ereignisse vor 20 Jahren und des Nachdenkens über Weltkriege ist ein Video sehenswert:
Der Dritte Weltkrieg – ZDF History TV-Fiktion
Der dort geschilderte Ausgang wäre durchaus möglich gewesen – Einen Putschversuch in Moskau hat es ja damals gegeben …

Der finnische Winterkrieg begann vor 69 Jahren

Winterkrieg - Eine finnische Skipatrouille hinter abgeschossenen sowjetischen PanzernEin paar ehemalige finnische Soldaten, welche im Winterkrieg gegen die von Stalins geplante Invasion kämpften, habe ich noch persönlich kennengelernt. Die alten Männer waren stolz, dass Sie einen Teil der Aufteilungspläne, welche Hitler und Stalin für Osteuropa vereinbart hatten, mit ihren Mitteln vereiteln konnten. Ein im Winterkrieg eingesetztes Gewehr und einen Dolch, mit dem der Guerillakrieg gegen die Invasoren geführt wurde, konnte ich bei Huki (Hugo), einem alten Freund aus Süd-Ostfinnland begutachten.
Weil die Finnen damals überfallen wurden, haben auch jüngere Generationen eine andere Einstellung zur Landesverteidigung als meine Generation in Deutschland – mich eingeschlossen. Es gibt dort praktisch keine Kriegsdienstverweigerung und junge Männer gehen in der Regel stolz zur Armee. Ein finnischer Freund ging sogar als Militärpfarrer Anfang der 90er Jahre freiwillig mit finnischen Truppen auf die Golan Höhen. Er hatte nicht nur die Bibel und Zubehör für das Abendmal, sondern auch eine Handfeuerwaffe in seinem Gepäck. Seinen Bruder und desses Frau traute er kurz darauf in seiner Dienstuniform, was unseren älteren Sohn (damals 9J.) sehr beeindruckte weil sich die Uniform nur durch das aufgenähte Kreuz von einer Kapitänsuniform unterschied. Meine Erinnerungen kamen, weil mir Dieter Hoppe heute das Bild einer seltenen Briefmarke sendete, welche an den von Finnen als heroisch empfundenen Kampf erinnert. Hier der zur oben gezeigten Briefmarke von Dieter Hoppe übermittelte Text:
Die Sowjetunion überfällt Finnland im sogenannten Winterkrieg (30.11.1939 – 12.3.1940). Sie gewinnt die Karelische Landenge, Teile von Ostkarelien, Hangö (gepachtet) und Rechte im Petsamo-Gebiet. Der Völkerbund erklärt, die UdSSR habe sich außerhalb des Völkerbund-Paktes gestellt. Die Alliierten künden Truppen zur Unterstützung Finnlands an, was Hitler zur Besetzung Norwegens und Dänemarks fassen lässt. Bei der Besetzung Ostpolens durch sowjetische Truppen 1939 war eine Kriegserklärung der Westmächte erwartet worden; aber nichts geschah.
Markenbild: Finnische Skipatrouille hinter abgeschossenen sowjetischen Panzern. Ausgabe 1989

Philatelistisches zum 9. November

9. NovemberKaum ein Gedenktag hat für uns Deutsche eine vergleichbare Bedeutung wie der 9. November. Dieter Hoppe hat mit diesem schicksalhaften Tag die Reihe „Philatelistische Aspekte zur Zeitgeschichte“ eingeleitet und wird demnächst weitere philatelistische Raritäten und das zugehörige Hintergrundwissen präsentieren

6 Seiten, PDF, 1,4 MB

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