Die Folgen des Biodieselsubventionsschwachsinns sind derzeit vom Himmel aus gesehen weithin sichtbar. Gelbe Rapsfelder markieren die Flächen, wo kein Getreide für Brot angebaut wird, sondern Rohstoffe für Biodiesel welches mehr Feinstaub produziert als Abgase aus herkömmlichen Benzin.
Keinem Landwirt soll vorgeschrieben werden, was er anzubauen hat. Ärgerlich sind aber die von uns allen zu tragenden Steuersubventionen von Biodiesel, wenn gleichzeitig dadurch die weltweit verfügbaren Flächen für Nahrungsmittel durch derartige Eingriffe verknappt werden. Die Preise explodieren geradezu durch die reduzierte Anbaufläche für Nahrungsmittel. Akzeptabel ist eine kurzfristige Subventionierung zur Erforschung der Nutzung von landwirtschaftlichen Abfallstoffen zur Biogasgewinnung.
Das Bild oben rechts zeigt, wie die Rapsfelder bis an die Ränder des Biosphärenreservates in der Rhön heranreichen.

"Rapskraftstoff – Nein Danke"
https://www.walkingsmall.de/2007/11/12/wer-brauch-schon-lebensmittel/