"Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken" Samuel Johnson

Schlagwort: Recht (Seite 1 von 4)

Wikileaks wird aus Guxhagen finanziert

Bank Transfer – Option 2: via the not-for-profit Wau Holland Stiftung Foundation: This support is tax deductible in Germany“ – Die Spende ist in Deutschland steuerlich absetzbar … so das übersetzte Ende des Zitats.
Die amerikanische Regierung wird darüber nicht amüsiert sein, konnte sie doch mehrfach nicht verhindern, dass geheime Dossiers ihrer Diplomaten aus aller Welt über „Lecks“ an die Öffentlichkeit gelangen. Wikileaks und ihr Gründer werden dort als Staatsfeinde betrachtet, obwohl es noch kein Gesetz gibt, gegen das sie verstoßen haben.
Guxhagen ist der Sitz der gemeinnützigen Wau Holland Stiftung. Sie unterhält ein Spendenkonto bei der Kasseler Commerzbank. Diese sammelte bislang 750000 Euro an Spenden ein und finanziert damit die Arbeit der Organisation, welche die Aufdeckung von unethischem Verhalten in Regierungen und Unternehmen als Ziel nennt.
Herwart (Wau) Holland starb 2001 im 50. Lebensjahr. Wenn man seine Beschreibung in https://de.wikipedia.org/wiki/Wau_Holland liest, denkt man, dass die gegenwärtige Stiftungstätigkeit genau in seinem Sinne ist. Falls es einen Hackerhimmel gibt, wird er dort frohlocken.
Wau Holland ist kurz in einem Tagesschaubericht vom 28.12.1984 zu sehen. Damals hatte der Chaos Computerclub bewiesen, dass das BTX-System für Onlinebanking unsicher ist. Zum Beweis hatte man ohne Legitimation einen sechstelligen Betrag bei der Hamburger Sparkasse umgeleitet. Später engagierte sich Holland für die IT-Bildung von Schülern. Dazu gibt es ebenfalls einen Beitrag bei YouTube:

Verrat am Liechtersteiner Vaterland

… für die einen ist er der meistgesuchte Kriminelle (Lichtenstein) für den Bundesnachrichtendienst ist er ein Segen und Quell neuer Erkenntnisse über Steueroasen.
Der Lieferant der DatenCD hat ein Buch geschrieben und stellt es kostenlos bereit. Geld benötigt  er nicht mehr, seit ihm die CD zum mehrfachen Millionär gemacht hat.
Durch das Internet kann jeder zum weltweit gelesenen Autor werden – auch wenn er keinen Verlag findet.
Hier der Link zum 652 Seiten langen Buch: DerFuerst_DerDieb_DieDaten.pdf

„Die Sprache gehört dem Volk“

Der Titel ist kein Witz auf Kosten von Germanisten, sondern das steht in einer Resolution des Deutschen Bundestages.
Dem Volk werden dabei die folgenden Gruppen nicht zugerechnet: Beamte, Richter, Soldaten, Studenten oder Schüler.
Offensichtlich hat sich der Beamte, welcher unser Angebot im Bildungsserver aufnahm, exakt an seine Verwaltungsvorschrift gehalten – mit der Folge, dass jemand, der den Titel des Eintrages vom Bildungsserver in seine Adressleiste kopiert, das Bildungsangebot nicht finden wird. Es sei denn, eine schlaue Suchmaschine übersetzt das ß wieder in ss. So wie es die Schweizer schon immer machen
 😉

Rudis Lebenserinnerungen


„Ich glaube, dass sich im Einzelschicksal die Geschichte einer Zeit am sinnfälligsten widerspiegelt. So kann vielleicht die Darstellung meines Lebenslaufes zur Veranschaulichung, unseres Jahrhunderts beitragen.“ Rudolf Hoppe (1914-2007) Weiterlesen

Minarettverbot zeugt Weihnachtsfatwa

Ein Kommentar ist überflüssig.
Weil in der Schweiz der Neubau von Minaretten verboten werden soll und in vielen europäischen Ländern ein wachsendes Unbehagen gegen islamistische Tendenzen zu beobachten ist, fordert einer der ranghöchsten islamischen Gelehrten jetzt, dass weihnachtliche Symbole in muslimischen Ländern verboten werden sollen.

Hospizgruppe Felsberg/Melsungen

Zur Homepage der Hospizgruppe Felsberg/Melsungen

Die Hospizgruppe Felsberg/Melsungen kümmert sich um Sterbende und deren Angehörige. Der Tod ist für alle unausweichlich, jedoch fällt es immer mehr Menschen schwer, damit umzugehen. Kürzlich führte ich mit einem jungen Mann eine Diskussion, welcher aktive Sterbehilfe befürwortete. Eine Änderung unserer Gesetze in diese Richtung lehne ich ab, ebenso die Lebensverlängerung um jeden Preis mit Hilfe der sogenannten Apparatemedizin. Anfang dieses Jahres habe ich persönlich beim Sterben meiner Mutter erfahren, wie ein würdevolles Lebensende mit Hilfe der Palliativmedizin in einem Hospiz möglich ist. Die auf der Website genannte Koordinatorin kann die 1. Anlaufstelle sein, wenn Sie sich mit dieser Thematik beschäftigen wollen oder müssen.

Flexstrom-Story, Teil 3: 2. Mahnung

“The show must go on”
Soeben erhielt ich die 2. Mahnung per Post. Wenn das Unternehmen beim Service genau so flott wäre, wie es beim Mahnen ist, wäre ich ein zufriedener Kunde geworden.
Lesen Sie meine Antwort und bilden sich eine eigene Meinung:
______________
Sehr geehrte…

Soeben kam die 2. Mahnung.
Sollten Ihr Unternehmen meine berechtigten Einwände nicht bis zum 10. Februar akzeptieren, gehe ich zum Anwalt.
Außerdem habe ich gestern beschlossen, die Angelegenheit öffentlich zu machen, um andere potentielle Neukunden vor ähnlichen Erfahrungen zu warnen. Sie finden meine Ausführungen schon bei den Suchergebnissen von Google – genauso wie diese Zeilen bald weltweit lesbar sind. Lediglich Ihre Email-Adresse und Kundennummer habe ich aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht genannt.
https://www.google.de/search?q=Flexstrom+Ärger+Einsparung
Ich erwarte spätestens zur oben genannten Frist die Bestätigung von Ihnen, dass es zwischen Ihrem Unternehmen und mir keinen Vertrag gibt, weil im Online-Auftrag ein anderer Preis genannt wurde, als er auf der Rechnung und auf der 1. und 2. Mahnung stand.
Die genannten 11% Verzugszinsen und die Mahngebühr in Höhe von 3,50 Euro werde ich nur auf Anraten meines Anwaltes zahlen, wenn alle Instanzen ausgeschöpft sind.
Konrad Rennert

Größt möglicher Ärger mit Flexstrom

Niemand ist dort erreichbar, Faxe von Kunden gehen verloren…, Mahnungen zur Zahlung noch nicht gelieferter Strommengen kommen schneller als eine Antwort auf lange zuvor auf der Kontaktseite im Internet eingetragene Fragen. Telefonisch ist bei Flexstrom sowieso niemand erreichbar…
Vor dieser katastrophalen Fehlleistung in Sachen Kundendienst fing alles so verlockend an: Über 400 Euro Einsparung pro Jahr…
Kalkulation
Man beruft sich beim Hinweis auf den Ablauf des Widerrufsrechts auf einen Vertrag, den man selbst nicht einhält und erfüllt. Da wird dann wohl mein Vertragsrechtsschutz ganz nützlich sein [Details lesen]. Eine entsprechende Information habe ich auch an Fernsehredaktionen gesendet, die sich mit Verbraucherschutz beschäftigen.
Der MDR hat da auch schon für negative PR bei Flexstrom gesorgt:
https://www.mdr.de/hier-ab-vier/rat_und_tat/5477097.html
Es bleibt spannend, wie lange ein derartig operierendes Unternehmen bestehen kann.

Canossa…

CanossaDer Gang nach Canossa wird im übertragenen Sinne als Bezeichnung für einen erniedrigenden Bittgang verwendet.
Viele haben diesen Begriff schon gehört und haben zumindest im Unterbewusstsein eine Vorstellung davon, dass damals etwas Unerhörtes geschehen ist.
Heutzutage könnte man die Bankvorstände, welche gezwungenermaßen unter den Rettungsschirm der Regierungen Schutz vor größerem Übel für Ihren Machtbereich streben damit in Verbindung bringen. Unter äußerem Druck gelobt man Besserung – wohl kaum aus dem Herzen und echter Einsicht, sondern mangels Alternative, um nicht alles zu verlieren.
Canossa nimmt in der Geschichte der Deutschen eine herausragende Rolle ein. Im Fernsehen läuft gerade ein Mehrteiler, welche einige Zusammenhänge der damaligen Ereignisse und deren Hintergrund unterhaltsam darbringt. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, sollte sich den von Dieter Hoppe gehaltenen Vortrag ansehen.

18 Seiten, PDF, 2,5 MB

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