Verfolgung oder Vertreibung

In seiner jüngsten Ausarbeitung beschäftigt sich Dieter Hoppe mit dem jüdischen Lehrer Philipp Dillhoff. Siegfried Bohn hat die Ausarbeitung ins Englische übersetzt. Beide waren bis zu ihrer Pensionierung Lehrer an der Melsunger Geschwister Scholl Schule.
Dilloff
Schicksale, wie das des israelitischen Lehrers Dilloff wiederholen sich derzeit anderenorts: Menschen mit verschiedenen Glaubens- und Lebensanschauungen leben lange friedlich und geachtet miteinander oder nebeneinander her. Unerwartet bringt ein Umsturz und Gewalt alles in Gefahr. Was bleibt ist die Wahl zwischen Flucht und Vernichtung. Flüchtlinge waren und sind selten willkommen. Mit der beginnenden Judenverfolgung im 3. Reich gab es weltweit Bestrebungen, die Zuwanderung von Flüchtlingen zu verhindern. Gebildete reiche Juden, Dienstmädchen und Kinder hatten es leichter, ein Visum zu erhalten. Wer nicht flüchtete kam zumeist in ein KZ und wurde dort ermordet so wie Philipp Dilloff.
Jetzt strömen die Flüchtlinge nicht aus Deutschland weg, sondern sie wollen dort ankommen.
Unsere Bundeskanzlerin handelt vor dem Hintergrund geschichtlicher Erfahrung moralisch richtig. Ob das von der Bevölkerung noch lange mitgetragen wird, ist zumindest zweifelhaft.
Wenn das Leben von Menschen durch verbrecherische Regierungen und Organisationen bedroht wird, muss Zuflucht gewährt werden, wenn einreisende Flüchtlinge bereit sind, unsere Gesetze ausnahmslos zu beachten und nicht die gewährte Gastfreundschaft zu missbrauchen.
Der von Dieter Hoppe zusammengetragene Bericht und die von Siegfried Bohn angefertigte Übersetzung sind als pdf-Dokument abrufbar: 16 Seiten, 1 MB

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