Reflektion zu meinem Wahl-O-Mat Resultat

Ein nettes Spielzeug für den PoWi-Unterricht in der Oberstufe…
Eine persönliche Entscheidungsgrundlage ist er bei mir nicht.
Reale Nachrichten beeinflussen meine Entscheidung und nicht die beim Wahl-O-Mat eingegangenen Parteiprogramme.
Die Kanzlerin in den nächsten Jahren wird wohl wieder Merkel heißen. Dazu braucht man keine der derzeit veröffentlichen Prognosen. Mein Bauchgefühl ist da nicht ungenauer als die Auswertungen der von Wahlforschern ausgewerteten Wählerinterviews. Einem Physikstudenten, wie ich es von 40 Jahren war, hätte man bei der Betrachtung der abgelieferten Auswertung von Messdaten gesagt. „Begründen Sie die (suggerierte) Genauigkeit ihrer Auswertung in nachvollziehbarer Weise?“ Prognosen täuschen Genauigkeit vor, die es nicht geben kann. Richtige Vorhersagen gab es weder beim Brexit noch bei den US-Wahlen. Das Bauchgefühl der Menschen ist heutzutage entscheidend und das kann sich noch beim Betreten der Wahlkabine ändern. Das Wahlergebnis der Grünen würde besser, wenn mal wieder ein neues Fukushima passiert. Die AfD profitiert von neuen Flüchtlingswellen und dem Terror islamistischer Fundamentalisten. Wenn beides vor dem 24. September passiert, sind beide Parteien garantiert bei den Prozentverteilungen im zweistelligen Bereich. Wählen würde ich sie trotzdem nicht, auch wenn meine Wahl-O-Mat Ergebnisse das begründen könnten.
Das Kreuz werde ich bei einer der nicht durchgestrichenen Parteien machen: Die CDU ist wählbar, weil die Kanzlerin für Kontinuität steht. „Keine Experimente“ war schon der Wahlspruch ihres Vorgängers vor 60 Jahren. Die FDP wäre eine Bereicherung des Bundestages, wenn es bei der bisherigen Koalition bleibt. Sogar ein sinnloses Kreuz bei den Piraten kann ich mir vorstellen, wenn ich von den anderen Parteien enttäuscht bin, aber meinen Frust darüber nicht durch Fernbleiben von der Urne dokumentieren möchte. Die Piraten waren einmal eine Alternative zur FDP. Sie haben gezeigt, wie man in kürzester Zeit vom Hype in die Bedeutungslosigkeit sinkt. Die SPD würde ich wählen, wenn ihr ein Ergebnis unter 20 % droht. Diesen Absturz hat sie nicht verdient – auch wenn man derzeit dort niemanden sieht, den man sich als Kanzlerinnenersatz vorstellen kann.
Auch wenn es nicht allen so vorkommen mag: Wenn man so wie ich, seine politischen Präfenzen bzw. die Wechselwähler-Neigung gefahrlos veröffentlichen kann, so spricht das für unser System, auf das wir mit Recht stolz sein können. Mir fallen nur wenige Länder ein, wo so etwas gefahrlos möglich ist.
Das spannendste am Wahlabend ist für mich zu sehen, wie sich die Prognosen als Unsinn herausstellen. Vorgetäuschte Genauigkeit, die Sendeminuten im Fernsehen brachten und langweiligen Talkshows Themen lieferten. Vorgetäuschte Wissenschaftlichkeit, die Millionen kostet.
Der Wahl-O-Mat hätte mir bei meiner ersten Bundestagswahl 1972 als volljährig gewordener Schüler eine Entscheidungshilfe geboten. Jetzt erscheint mir eine Stimmabgabe entsprechend dem Vorschlag als völlig unangemessen. Die Übereinstimmung mit den folgenden Parteien ist fast identisch. Fazit: Gewählt wird unabhängig davon und entscheidend ist möglicherweise erst das Bauchgefühl in der Wahlkabine 😉

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Dieseltechnologie: What you test is what they fake

Eine schlichte Plausibilitätsprüfung bei der Prüfung der von der Automobilindustrie genannten Abgaswerte hätte genügt, um den Fake zu erkennen: Dazu hätte die Anwendung des Dreisatzes zur Aufdeckung des Fakes genügt. Der Dreisatz ist ein Lösungsverfahren für Proportionalaufgaben. Jeder Ingenieur und jeder mit der Zulassung und der Qualität von Produkten beschäftigte Prüfer sollte es kennen.
Ein in der Autobild erschienener Beitrag belegt den Betrug, ohne dass die Redakteure dabei stutzig wurden. Sie schreiben, dass nach den Herstellerangaben etwa 2 bis 5 % Adblue der getankten Dieselmenge nachzufüllen sind. Im Test wurde aber ein Verbrauch von weniger als 0,5 % gemessen. Nach diversen Gerichtsverfahren wissen wir, warum der Adblue Verbrauch so niedrig ist: Meistens ist die Abgasreinigung durch geheime Software abgeschaltet: Wo kein Adblue eingespritzt wird, können auch keine Stickoxide aus dem Abgas entfernt werden. Das nennt man Kausalität. Weil verantwortliche Politiker dieses Prinzip von Ursache und Wirkung bei der Gesetzgebung nicht berücksichtigten haben, gibt es einer seriösen Studie zufolge jährlich mehr als 10.000 Todesfälle in Deutschland und in Europa sogar 75.000.
Das ist um Größenordnungen mehr als durch die Risiken der Nukleartechnologie. Die Abschaltung dieser Technologie hat man folgerichtig nach Fukushima angeordnet. Das Urteil zur Abgasreinigung aus dem Stuttgarter Prozess ist somit zwingend. Jeder, der seine Umsetzung behindert, macht sich der Beihilfe zur Tötung mitschuldig.
Sicher kann man nicht Millionen Dieselfahrzeuge kurzfristig verschrotten. Man kann aber die sofortige Nachbesserung fordern und die penible Einhaltung der abgasreinigenden Maßnahmen. Die Überprüfung geschieht durch Datenvergleich von Kilometerständen und nachgetankter Adblue-Menge. Wenn die Verbrauchswerte von Diesel und Adblue nicht stimmig und proportional sind, wird das Fahrzeug auf Manipulationen überprüft und ggfs. sofort stillgelegt. Sollten Manipulationen an der Technik nachweisbar sein, wird der Halter bestraft.
Bei der Definition und Umsetzung von Prüfmethoden, kann man an den Sicherheitsüberprüfungen für die Nukleartechnologie Maß nehmen. Bei fünfstelligen Todesfällen sollte man den Fake der Autoindustrie nicht milder beurteilen, als wenn es die gleiche Anzahl von Toten in Sachen Nukleartechnologie geben würde.
Geschieht das nicht, sich unsere Umweltpolitiker nur unglaubwürdige Populisten, die auf Wähler setzen. Wem AKWs suspekt sind und dann mit dem sparsamen Diesel zur Anti-AKW-Demo fährt, ist nach der Aufdeckung des Fakes ein Umwelt-Faker.

Die Saure-Gurkenzeit bei den Nachrichten fällt wohl dank des Dieselgates aus. Auch im Wahlkampf könnte es plötzlich noch spannende Diskussionen zu Umweltthemen geben.

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Standardsoftware für lebenslanges Lernen in virtuellen Räumen

Auf dieser Website sind viele Beiträge von Dieter Hoppe verfasst.
Sein Jahrgang, das heißt 1936, dürfte im Internet jedoch eher selten aktiv sein.
Bei den bald aus dem Berufsleben ausscheidenden Jahrgängen könnten die im Video präsentierten Einsatzmöglichkeiten der MoodleCloud interessante Optionen bieten:
Die Mobilität von Senioren nimmt altersbedingt ab, ihr Wunsch, sich aktiv auszutauschen oder sich an Projekten und Gesprächen zu beteiligen jedoch nicht. Da kommen die kostenlosen bis preiswerten MoodleCloud-Lösungen als SaaS-Lernplattform mit integrierter Videokonferenz genau zur rechten Zeit.
Zwei Drittel der europäischen Hochschulen und die Mehrzahl der weiterführenden Schulen setzen die in Australien entwickelte OpenSource Software ein. Was sich für die junge Generation bewährt hat, kann auch der älteren Generation nutzen, z.B., um sich in abgeschlossenen Räumen auszutauschen und gelegentlich eine Videokonferenz zu veranstalten. Um die Installation und Wartung einer SaaS-Lösung muss man sich nicht kümmern. Es kommt nur noch auf die Zusammenstellung passender Inhalte und Gruppen an. Bei den in die MoodleCloud integrierten kostenlosen Konferenzsystemen können jedoch nur bis zu 6 Personen gleichzeitig teilnehmen.
Der Autor hat selbst vergleichbare Software für die Schulungen Arbeitssuchender genutzt. Bis zu 27 Teilnehmern im Alter von 28 bis 63 waren in Spitzenzeiten aus allen Regionen Deutschlands im virtuellen Konferenz- bzw. Seminarraum. Seine MoodleCloud wurde als Repositorium während und nach dem Unterricht genutzt: Anmeldename eu Kennwort 1st
Für Moderatoren können Konferenzen anstrengend werden, wenn es bei Teilnehmern an Disziplin mangelt. Eine Teilnehmerzahl von 12 war völlig stressfrei und brachte am Ende auch das beste Prüfungsergebnis: Alle haben die Prüfung zum Computerführerschein ECDL bestanden. Bei 27 Teilnehmern gab es eine Durchfallquote von fast 20%.
Bei Senioren wird es keinen derartigen Prüfungsstress geben und die Videokonferenzen werden mit wenigen Teilnehmern gut gelingen. Statt sich als passiver Zuschauer nur „Maybritt Illner“ und ähnliche Talksendungen anzusehen, kann man aktiv an thematisch festgelegten Gesprächsrunden teilnehmen. Man wird dabei den Wunsch haben, einen guten Eindruck von geistiger Frische zu hinterlassen – und das ist gut so. Wer rastet, der rostet.
Lehrer wie der erwähnte Dieter Hoppe können dann ihre Arbeit allen Interessierten persönlich vorstellen und darüber diskutieren ohne das persönliche Umfeld verlassen zu müssen.
Wenn sich Seniorenbeauftragte einen Eindruck bei Test-Konferenz verschaffen möchten, können sie sich an den Autor wenden.

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documenta kassel – not the same procedure as every five years

Straßensperren gegen Terroristen-LKW

1972: mein erster Besuch einer documenta. Dazu lese ich in der zugehörigen Retrospektive: …Trivialrealismus (Kitsch), Werbung und Warenästhetik und die „Bildnerei der Geisteskranken“. Für einen 18 jährigen Schüler war das Kunsterlebnis verstörend und beeindruckend: Offensichtlich konnte man als Gestörter oder Geisteskranker Werke erschaffen, für die manche begüterten Menschen viel Geld zu zahlen bereit waren.
Anfang Juni 2017, d.h. 45 Jahre nach diesen ersten Erfahrungen, hat man sich daran gewöhnt, dass viele moderne Werke gaga sind. Verstörend ist eher, was um die Orte der mutmaßlichen Kunst zu sehen ist. Kassel versucht bei der documenta, das WIRKLICH VERSTÖRENDE als nicht VERSTÖREND erscheinen zu lassen.

Doppelte Betonsperren vor dem Staatstheater engen die Fahrbahn ein.

Was aussieht, als hätten örtliche Bauunter-nehmen ein paar Paletten Ziegelsteine, Bordsteine oder Pflasterplatten an Baustellen hinterlassen, ist in Wahrheit der Versuch, die vielen hundert religiösen Fanatiker davon abzuhalten, mit Fahrzeugen an zentralen Plätzen Kassels Massenmorde an Ungläubigen zu verüben. Jeder LKW könnte wie in Berlin, Nizza oder London zu ihrer Waffe werden. Wenn die LKW-Anmietung nicht klappt, könnte es passieren, dass man sich mordend den Laster beschafft. Die möglichst unauffällig ins Stadtbild drapierten Hindernisse sollen die Reduzierung möglicher Opfer im Falle eines documenta-Attentats bewirken.
Die Werke des städtischen Bauhofs rütteln die Gemüter mehr auf, als die ausgestellte Kunst: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/superkunstjahr-2017/unbehagen-an-der-kunst-documenta-in-kassel-15052732.html
Fazit: Die Werke der documenta selbst entsprechen wahrscheinlich den üblichen Erfahrungswerten der Besucher. Aufrüttelnd sind allenfalls die nicht im Programmheft genannten Begleiterscheinungen zur Terrorismus-abwehr. Folglich sollten bei der d15 im Jahr 2022 Bagdad, Damaskus und Kabul als Partnerstädte in Frage kommen. – Oder das vor 45 Jahren bei den olympischen Spielen von Terroristen heimgesuchte München.

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Moral Bombing – Anmerkungen eines Zeitzeugen

Ein Lancaster Bomber wird im September 1942 für den Angriff auf Bremen vorbereitet
By Daventry B J (F/O), Royal Air Force official photographer [Public domain], via Wikimedia Commons

Dieter Hoppe, Jahrgang 1936, hat als Schüler in Halle an der Saale die Bombardierung europäischer Städte miterlebt. Auf 26 Seiten finden Sie seine Anmerkungen zu den damaligen Geschehnissen: http://heiligenberg-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/Hoppe-Luftkrieg-Moral-Bombing.pdf

Kriegserfahrung prägt für das ganze Leben. Seine Generation wird für die Zerstörer der Städte und Kulturschätze keine Zuneigung empfinden können. Das gilt für Freund und Feind aus damaliger Zeit gleichermaßen.
Spätestens ab dem 3. Kriegsjahr hatten die Bomben das Ziel, die Moral der Zivilisten im Feindesland zu schwächen. Die Schwächung der Moral sollte zum Aufgeben des Kampfes zwingen.

In einem Fall scheint diese Logik aufgegangen zu sein: Der Abwurf der Atombombe auf Hiroshima hat wahrscheinlich hundert-tausenden Soldaten das Leben gerettet. Die Inseln Japans wären nicht so leicht zu erobern gewesen wie Mitteleuropa. Die Zerstörung Nagasakis zwei Tage später war nach der Machtdemonstration überflüssig. Man hätte den weiteren Einsatz der verheerenden Waffe androhen können. Zur Zeit des Endkampfes in Europa, war die Bombe glücklicherweise noch nicht fertig.
Alle an der Einsatzentscheidung beteiligten Personen sind schon lange tot. Die Schuld an Kriegsverbrechen kann nicht vererbt oder aufgerechnet werden. Wenn das so wäre, gäbe es nie eine Versöhnung. Heere aus Nachbarländern haben immer wieder gegen die Menschlichkeit verstoßen. Grausamkeiten und sinnlose Zerstörung gab es allerorten.
Aktuell beobachten wir aus sicherer Entfernung die Zerstörung von Kulturschätzen, den Einsatz von Giftgas und die folgende Reaktion mit Fernwaffen auf Befehl des US-Präsidenten. Das Aufrechnen geht weiter.
Am Ende des Zeitartikels http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-05/geschichte-holocaust-hiroshima-verdraengung-gedenken-vergangenheitsbewaeltigung-5vor8 wird ein russisches Sprichwort genannt.
„Wer auf den alten Missetaten herumreitet, der verliert ein Auge; wer sie vergisst, verliert beide Augen.“
Dem kann ich als Herausgeber dieses Blogs uneingeschränkt zustimmen.

Die Anmerkungen von Dieter Hoppe sollten Sie unter dem Aspekt lesen, dass er durch persönliche Kriegserfahrung geprägt ist. Wie schön wäre es, wenn die heutigen Kinder im Nahen Osten in 70 Jahren von ihren schlimmen Kindheitserinnerungen sprechen und ihre Enkel dann sagen: Das ist interessant aber nur noch Geschichte. Die Kriegsverbrecher und Kommandeure von damals sind alle tot. Wir leben jetzt friedlich mit allen Nachbarn und Bürgerkriege sind vorbei. Die Europäer haben diese Erfahrung schon 70 Jahre früher machen dürfen.

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Geschützt: Mobilitätspartnerschaft und Assoziationen zu AFD

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Ohne Urheberrecht keine Wissensgesellschaft

Die Aussage ist so selbstverständlich wie die Aussage: Ohne Straßenverkehrsordnung ist keine mobile Gesellschaft denkbar. Ohne die Regeln der StVO mit 43 Paragraphen herrschte Chaos und allenfalls das Recht der Stärkeren auf unseren Wegen. Ohne das Urheberrechtsgesetz (UrhG) gibt es kein geistiges Eigentum und damit keine Organisation des sozialen, ökonomischen, und des medialen Zusammenlebens in unserer Wissensgesellschaft.
Allein das UrhG ermöglicht die Vermarktung unserer geistigen Werke.
Naive Internetnutzer nehmen das Urheberrecht als Bedrohung wahr, so empfinden die Verkehrsrowdys auch unsere StVO. Weiterlesen

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stevejobsschool.nl – Die ideale Schule für meine Enkel

In den Listen berühmter Waldorfschüler ist zu sehen, dass sie mehrheitlich Schauspieler und Künstler sind.
Bei den bekannten Montessorischülern fallen die Milliardäre Bezos, Brin und Page sofort ins Auge. Sie gründeten die Unternehmen Amazon und Google.
Neue Entwicklungen in der Pädagogik setzen auf die Einbeziehung von Technologie, welche vom Apple-Gründer Steve Jobs vorangetrieben wurde: Think different. Steve-Jobs-Schulen haben nicht nur in den Niederlanden Anklang gefunden. Wenn im Spiegel zu lesen ist, dass einzig die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders gegen diese Schulen ist, spricht das für das Konzept von Maurice de Hond.
Bis die Schüler dieser Neugründung in den zukünftigen FamousAlumniByProfession-Listen auftauchen, wird noch viel Wasser den Rhein hinunterfließen. Die Ergebnisse in den bisher durchgeführten Leistungsvergleichen lassen die Erwartungen steigen. Sie lagen 40% über dem Durchschnitt konventioneller Schulen. Wenn Schüler auch auf das digitale Leben und den Berufsalltag vorbereitet werden sollen, sollte man in der Schule damit beginnen.
Dem Autor blieb in den 60er Jahren schulische Frustration erspart, weil er in den meisten Fächern durchschnittlich war. Über- und Unterforderungen hingegen fördern Frustration statt Motivation in der Schule. Nicht aus Statistiken der Bildungsforscher, sondern von den eigenen Enkeln hat der Autor erfahren, dass sie sich in der Schule langweilen, weil sie chronisch unterfordert sind. Gleichzeitig haben manche ihrer Freunde das Klassenziel nicht erreicht, weil ihr Deutsch zu schlecht war. Wer die Aussagen im Video des englisch vortragenden niederländischen Schulreformators versteht, kann über unser starres Schulsystem nur noch frustriert und verärgert sein. Eine Klasse mit 20 bis 30 Schülern kann nicht im 45-Minuten Takt die gleichen Aufgaben zufriedenstellend erledigen. Das würde mit der gleichen Anzahl von willkürlich zusammen gestellten Erwachsenen auch nicht im Gleichtakt funktionieren.
Wir Erwachsene suchen uns Herausforderungen, die uns nicht langweilen und die wir bewältigen können. Warum sollte das bei Schülern nicht funktionieren? Eltern und Lehrer sollen Lernbegleiter sein, welche darauf achten, dass Kinder sich nicht nur auf Mathematik stürzen, sondern auch noch mindestens durchschnittliche Leistungen in den anderen Fächern erzielen. Für berufliche Erfolge muss in den dazu passenden Fächern eine gute Basis geschaffen werden. Für die als uninteressant empfundenen Fächer genügen zunächst durchschnittliche Leistungen. Später erkannte Defizite kann man im Sinne eines lebenslangen Lernens immer noch schließen.

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Erdkundequiz für Smartphones und Tablets

Amerikanische Satelliten helfen uns nicht nur zur Navigation per GPS. Die von der NASA zur freien Verfügung bereitgestellten Geo-Daten ermöglichen auch die kostenlose Produktion von Landkarten für den Erdkunde-Unterricht.

Karten aus dem GinkgoMaps-Projekt wurden auf eine Größe von 450 mal 360 Pixel zugeschnitten. Ziffern markieren die Lage der Staaten auf der Karte. Unterhalb der Karte stehen 9 Länder zur Auswahl. Vor dem Namen des Landes ist eine der Ziffern aus der Karte einzutragen. Dieses Verfahren zur Überprüfung von Geo-Wissen wurde gewählt, weil damit praktisch alle Smartphones und Tablets als Endgeräte für eine Selbsteinschätzung von Geographie-Kenntnissen in Frage kommen. Das Verfahren ist leicht auf beliebige Legenden zu beliebigen Bildern in anderen Fächern übertragbar, um Lernquizze zu produzieren. Die hier genannte Veröffentlichung steht unter einer CC-BY-Lizenz und ist damit nicht nur kostenlos. Sie darf auch kopiert, verändert und weitergegeben werden.

Das Projekt enthält zunächst die Länder Asiens und Europas. Es wird erweitert, wenn sich Sponsoren finden.

Wer sich als Gast mit einem Kleinbuchstaben zum Kurs anmeldet, kann nicht nur viele Erdkundequizze absolvieren, sondern auch den Kurs für die Installation auf der eigenen Moodle-Lernplattform herunterladen. Das Kartenmaterial und das Erklärvideo mit den Staaten und Hauptstädten ist von bereitstellenden Servern platzsparend eingebunden. Die Lernerfolgskontrollen mit 205 Fragen benötigen beim Download nur 51 KB: http://s.wer-weiss-was.net/course/view.php?id=21
Gastanmeldung mit username: a password: a

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Videoanleitung zur Lernplattform wer-weiss-was.net

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