Karikaturen – Teil 2

Die derzeit in fast allen Medien zu findenden Karikaturen über unseren Bundespräsidenten sind von den meisten Menschen leicht zu interpretieren. Die gleichen Bilder dürften in 60 Jahren für die meisten Menschen belanglos sein und werden höchstens noch von den wenigen Zeitzeugen richtig eingeordnet.
Dieter Hoppe aus Melsungen hat heute die zweite Folge von Karikaturen aus dem Nachkriegsdeutschland kommentiert: Karikaturen 2-7

Der Cartoon mit dem Maulwurf gehört dazu.
Wenn unsere Nachbarländer unsere aktuellen Nachrichten sehen, könnten sie denken: „Welch ein beneidenswertes Land! Spitzenpolitiker werden von Banken trotz Schuldenkrise noch so hoch geschätzt. Zu traumhaften AAA Konditionen können sie sich umschulden und es gibt dort scheinbar nichts Wichtigeres, über das berichtet werden könnte ;)

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Neue Megabytes an erlebter Geschichte

Der Kalte Krieg beginntDieter Hoppe aus Melsungen übergab mir heute weitere 5,5 Megabyte verspürte Geschichte.
Mehr als zwei Stunden dauerte unser Gespräch. Es ging von der aktuellen bis zur und fast 7 Jahrzehnte zurückliegenden erlebten Politik. Akribisch hat er alte Briefmarken, Fotos und Zeitungsausschnitte zusammengetragen. Bei der Betrachtung seiner gesammelten Fundstücke erinnert er sich an die Dinge, die in seinem Umfeld passierten, als er noch Kind oder Jugendlicher war. Viele geschichtliche Entwicklungen, die uns heute gradlinig vorkommen waren es in Wirklichkeit überhaupt nicht.
Die weiße Weste der Sieger blieb nicht rein. Selbst die heutige Sprachreglung „Siegreiche alliierte Armeen waren unsere Befreier“, wurde vom amerikanischen General und späteren Präsidenten Eisenhower damals noch nicht so gesehen.

Das zerrissene Deutschland aus britischer SichtDie französische Armee hatte am 8. Mai 1945, dem Tag der deutschen Kapitulation ihr eigenes Land befreit und startete gleichzeitig mit den Siegesfeiern die blutige Niederschlagung der algerischen Unabhängigkeitsbewegung. Eine Spätfolge der mehr als ein Jahrzehnt dauernden Befreiungskriege in den Kolonien sind die Millionen von algerischen Migranten in Frankreich.
Das ist der Beginn des 35-seitigen Pdf-Dokumentes mit seinen Erinnerungen die Sie jetzt nachlesen können. Anfragen betreffend der Dokumente und der persönlichen Erlebnisse werden von der Redaktion per Email an Dieter Hoppe weitergeleitet. Derzeit hilft Dieter Hoppe einem kleinen Verlag aus Namibia bei der Aufarbeitung von Geschichte in der ehemaligen deutschen Kolonie „Südwestafrika“: http://www.glanz-und-gloria-verlag.com/kontakt.html
Ein Buch ist schon erschienen, ein zweites ist in Vorbereitung.

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Dieter Hoppe kommentiert historische Karikaturen

Um politische Karikaturen zu verstehen muß man die aktuelle oder die historische Situation kennen. Ohne erläuternde Kommentare sind viele historische Karikaturen wertlos, weil sie nicht gedeutet werden können .

Viele Menschen werden die im Video karikierten Ereignisse der jüngeren Geschichte nicht verstehen.

Wer jedoch die Bilder des YouTube Videos der Financial Times Deutschland in den historischen Kontext einordnen kann, der versteht auch die Zusammenhänge in den über 60 Jahre alten Spott-Zeichnungen, nachdem er Dieter Hoppes Kommentare gelesen hat.

Karikaturensammlung von Dieter Hoppe im pdf-Format (wird laufend ergänzt)

01 Leben und Überleben, Britische Zone

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Melsunger Lehrer im Ruhestand bewegt Gigabytes im Internet

Wer Dieter Hoppes Veröffentlichungen zu historischen Themen lesen möchte, benötigt zunächst Zeit für den Download und dann zum Verständnis des Hintergrundes. Mittlerweile sind es einige hundert Seiten mit vielen Bildern die der Historiker bereitgestellt hat.

In der ersten Liste sehen Sie die 9 pdf-Dateien, welche im März den meisten Verkehr verursacht haben. Otto Philipp Braun liegt „kilobytemäßig“ vorn. Dieter Hoppe erhielt dazu sogar eine Rückfrage von der Financial Times Deutschland. Wegen des Namens des neuen Vorstandsmitgliedes der B.Braun Melsungen AG war die Redaktion auch auf den  Freiheitskämpfer aus der Historie Südamerikas aufmerksam geworden.

Tabelle vom März 2011

Anfragen

kb

URL

87

297792

OttoPhilippBraun.pdf

41

257206

Der Freiheit eine Gasse-Teil3.pdf

33

208878

Der Freiheit eine Gasse-Teil4.pdf

27

178037

Der Freiheit eine Gasse-Teil2.pdf

142

111044

MenschenbildUndStrafvollzug.pdf

35

65170

Rudi-kom-2.pdf

16

53288

Der Freiheit eine Gasse-Teil1.pdf

17

47975

ZwischenVerfolgungUndMiteinander.pdf

26

31286

RudolfHoppesLebenserinnerungen1.pdf

Zum Vergleich die Tabelle vom Oktober 2011 mit dem Stand vom 23.10.:

Anfragen

kb

URL

53

459662

Der Freiheit eine Gasse-Teil2.pdf

34

261083

Der Freiheit eine Gasse-Teil4.pdf

14

134512

Der Freiheit eine Gasse-Teil3.pdf

23

96845

OttoPhilippBraun.pdf

23

94718

Der Freiheit eine Gasse-Teil1.pdf

69

71849

MenschenbildUndStrafvollzug.pdf

36

58491

Canossa.pdf

17

38799

Rudi-kom-2.pdf

24

36883

AufrufZurTeilnahmeAm1Weltkrieg.pdf
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Dem Trübsinn ein Ende – Berlin als lockendes Piratennest

Vor mehr als 2 Jahren veröffentlichte ich hier im Blog meine persönliche Wahl-O-Mat Auswertung. Bei einer Selbstkontrolle im zeitlichen Abstand von einigen Tagen deutete sich im Unterbewusstsein schon an, dass es in der bestehenden Parteienlandschaft keine herausragenden persönlichen Präferenzen gibt.
Die Grünen befriedigen nicht mehr den Wunsch nach einem Neuanfang. Sie sind ein gefühlter Teil des Systems, welches Europa und den Euro bei Regierungsbeteiligungen und –entscheidungen an die jetzige Position gebracht hat. Der Vorwurf, dass die Piraten ohne Erfahrung sind, prallt an vielen Wählern ab, weil sie Erfahrung mit der Kompetenz der etablierten Politiker haben, auf die sie gern verzichten möchten. Ehrlichkeit im Eingeständnis eigener Schwächen und Fehlentscheidungen ist wichtig, wenn man glaubhaft nach neuen Wegen sucht. So wie die Grünen vor 30 Jahren die anderen Parteien zwangen, die Ökologie in ihr Programm aufzunehmen, so könnten die Piraten neue Denkanstöße liefern weil sie noch nicht im System eingebunden sind.
Falls sich der Trend beim Wähler fortsetzt, könnten die Piraten schon in zwei Jahren eine echte Bewährungschance haben, falls es im Bundestag für Rot-Grün nicht reicht.

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Journalistenrisiken und -chancen

Journalisten – als 4. Gewalt
Nach Legislative, Exekutive und Judikative wird die vierte Gewalt im Staate den Journalisten zugeordnet. Ihre Veröffentlichungen wirken auf die drei zuvor genannten Säulen des Staates weil sie die öffentliche Meinung beeinflussen. Waren es im letzten Jahrhundert noch hauptberufliche Journalisten, welche die Zusammenhänge um Watergate und Tschernobyl aufdeckten, so kommen in Zeiten des Internet und der sogenannten Social Media auch immer mehr Amateure hinzu, welche die Handlungen von Politikern und Konzernen kritisch beobachten und kommentieren. Einige Doktortitel von Spitzenpolitikern haben keinen Bestand mehr weil hunderte von Freizeitbloggern die Doktorarbeiten vergleichen, die Plagiate kennzeichnen und dann die Peinlichkeiten veröffentlichen.
Die Angst vor medialen Exekutionen in der professionellen Presse oder in den Social Media beeinflusst das Handeln. Der schnelle Ausstieg aus der Kernenergie zeigt, wie Politiker von der öffentlichen Meinung getrieben werden. Ihr wenig nachvollziehbares und überstürztes Handeln lässt viele um die Versorgungssicherheit der Elektrizität fürchten. Die Ereignisse um Stuttgart21 zeigen keine tatkräftig handelnden Politiker, sondern wie die gewählten Vertreter ihre getroffenen Entscheidungen von einer lautstarken Minderheit in Frage stellen lassen getreu dem Motto: “Wer am lautesten schreit setzt sich am Ende durch.” Ohne Berichterstattung gäbe es keine nennenswerten Proteste. Nachhaltiger lässt sich die Wirksamkeit der 4. Gewalt und die Demontage der Exekutive kaum darstellen.
Zufall und Heldentum
Es war ein Journalist, der vom Hubschrauber aus das erste Foto des freigelegten glühenden Reaktorkerns von Tschernobyl machte. Als einer der Wenigen hat er die extreme Strahlung sogar überlebt. Seine Ausrüstung wurde von der Strahlung beim Überflug in Verkennung des bis dahin unbekannten Risikos sofort unbrauchbar gemacht.
Er berichtet im YouTube Video ab Minute 4:10 darüber.

Die komplette Dokumentation der Katastrophe ist in 10 Teile aufgeteilt. Die damals noch üblichen Vertuschungsversuche der Verantwortlichen werden offenkundig gemacht. Selbst Staatschef Gorbatschow wird erst mit großer Verspätung über den Ernst der Lage informiert. In Japan wirkten derartige Vertuschungsversuche hilflos, weil es sich nicht mehr verhindern ließ, dass die Explosionen der Reaktorblöcke in Echtzeit weltweit gezeigt wurden. Wenn offizielle Stellen nichts publizieren dürfen, übernehmen Laien die Berichterstattung wie in Syrien oder dem Iran.
Schnell erreichbares Equipment
Beim Terroranschlag in Norwegen waren viele Menschen in der Nähe der Tatorte. Ihre Videos und Bildberichte bildeten die Basis der ersten Berichterstattung. Ein norwegischer Schüler oder Student lieferte auf seinem Kanal einen Zusammenschnitt der ersten Bilder als die Zahl der Toten auf der Ferieninsel noch mit 10 angegeben wurde.

Die FAZ als seriöses und konservatives Medium bestätigt, dass die Experten meist auch nicht besser sind als die oft gescholtenen Laienjournalisten: http://www.faz.net/artikel/C30280/fernsehkommentare-zum-terror-wer-solche-experten-kennt-braucht-keine-laien-30472105.html
Fazit: Profi-Journalisten werden es immer schwerer haben, ihre Existenzberechtigung und ihr Gehalt zu rechtfertigen. Wer ein Multimedia-Handy hat und ein paar Zeilen schreiben kann, kann bei der Dokumentation der Weltgeschichte mitmachen, wenn er zufällig am Ort des Geschehens ist. Profi-Journalisten kommen natürlich weiterhin bei geplanten Ereignissen voll zur Geltung. Sie werden mit den Profi-Fotografen zu königlichen oder fürstlichen Hochzeiten bestellt. Kein zukünftiger Regent ist mit einem verwackelten Handyvideo und dem Bericht eines Bloggers über seine Hochzeit zufrieden.

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Die jüdischen Familien Goldschmidt in Melsungen

Grab, Foto Dieter HoppeAm 26. Mai 2011 werden in Melsungen erneut Stolpersteine zum Gedenken an die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Bürger verlegt.
Dieter Hoppe hat umfangreiche Recherchen zur alteingesessenen jüdischen Familie Goldschmidt durchgeführt. Die Dokumente zu den Familien Emil Goldschmidt und Siegmund Goldschmidt können Sie im pdf-Format aufrufen.
Weil Dieter Hoppe als Jugendlicher in Halle ein Zeitzeuge des untergehenden Nationalsozialismus und des dort neu verordneten Sozialismus war, verwendet er gelegentlich Begriffe, wie sie damals gebräuchlich waren. Falls Sie also in seinen Recherchen lesen, dass am Kriegsende „ein schwerer Nazi“ beim Fluchtversuch an der Zwei-Pfennig-Brücke von Amerikanern erschossen wurde, so ist damit kein übergewichtiger oder verfetteter Parteigenosse gemeint, sondern ein fanatischer Anhänger der braunen Ideologie. Der erschossene Melsunger hatte sich besonders bei der Verfolgung und beim Schikanieren jüdischer Mitbürger hervorgetan.

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Dokument einer Improvisation

Seit einer Woche sehen wir, wie Menschen in Katastrophensituationen improvisieren müssen. Freiwillige Feuerwehrleute setzen ihr Leben ein, um mit einfachsten Mitteln die Folgen außer Kontrolle geratener Hochtechnologie zu mindern.
Deutschlands Supergau war der 2. Weltkrieg. Opfer des Nationalsozialismus waren am Ende nicht nur die überfallenen Länder und die Millionen ermordeter Juden und Flüchtlinge jenseits von Oder- und Neiße, sondern auch die deutschen Kindersoldaten. Der gegenwärtige Papst gehört auch zu den Überlebenden dieses letzten Aufgebotes.
Dieter Hoppe berichtete über seinen Bruder. Von Amerikanischen Soldaten nach der Gefangennahme beraubt, erhielt er noch nicht einmal einen Löffel zur Essensaufnahme. Aus einer leeren Konservendose, die er in der Latrine fand, bastelte er sich einen Löffel.
Hier die Kurzfassung des Berichts von Dieter Hoppe:
Nach seiner Gefangennahme Ende April 1945 wurde mein Bruder (Oskar Hoppe) schon im Gefangenenlager von einem GI mit dem Gewehrkolben niedergeschlagen und seines Essgeschirrs mit Besteck beraubt.
Nach Eisenhowers These war mein Bruder ja nicht einmal ein Gefangener sondern „disarmed enemy forces“. Ein Heinrich Himmler und Co. waren da ehrlicher, wenn sie sowjetische Kriegsgefangene als Untermenschen bezeichneten. Ohne diesen selbst gefertigten Löffel und einer Dose, die ebenfalls aus der Latrine stammte, hätte mein Bruder seine flüssige und halbfeste Nahrung wie ein Hund vom Boden schlabbern müssen.

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Staatsanwälte der Bananenrepublik

Diese Bezeichnung “Bananenrepublik” stammt von Ulrich Wickert und kommt in einem der folgenden Videos vor. Die Zusammenstellung enthält Videos, welche aufzeigen, dass es schlecht für unsere Demokratie ist, wenn unsere Staatanwälte weisungsgebunden bleiben.

Falls Staatsanwälte nicht im Sinne der übergeordneten Ministerien handeln, folgt EDEKA. Das steht nicht für ein bekanntes Handelsunternehmen sondern für „Ende DEr KArriere“.
Die Beiträge über Eingriffe in die Arbeit von Staatsanwälten wurden von einem sittenstrengen Herrn an mich als den im Impressum der Melsunger-Stolpersteine genannten Redakteur gesendet. Der Herr befürchtet jetzt, dass die bayerische Staatsanwaltschaft die Sache mit den Zitaten bei der Doktorarbeit von Karl Theodor zu Guttenberg nicht besonders ernst nimmt.

Maulkorb für den Staatsanwalt 1-5

Maulkorb für den Staatsanwalt 2-5

Maulkorb für den Staatsanwalt 3-5

Maulkorb für den Staatsanwalt 4-5

Maulkorb für den Staatsanwalt 5-5 (u.A. Giftgasfabrik in Lybien Rapta)

Ulrich Wickert – Wir sind ein korruptes Land und eine Bananenrepublik

Interview mit Prof. Dr. Hans Joachim Selenz

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James Dean – Forever Young

Er wäre heute 80 geworden. Seinen frühen Tod im Alter von 24 Jahren verursachten weder Rauchen noch Trinken sondern sein Porsche 550 Spyder. Auf dem Heck stand sein Spitzname Little Bastard. Mich hat sein Film “Denn sie wissen nicht was sie tun” inspiriert. Ich hoffe ich weiß es beim HeiligenbergJournal und beim avatar ;-)

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